Neue Technik und neue Inhalte im bewährten Layout

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Anja Kluth und Andreas Lockemann (rechts) vom Sachgebiet Zentrale Verwaltung und der Beigeordnete Olaf Stelse präsentierten die neue Homepage.

Kierspe - Am Mittwoch präsentierte die Stadt Kierspe das Ergebnis einer fast einjährigen Arbeit – nur 30 Minuten, nachdem die neue städtische Internetseite auch im Netz stand.

„Am grundsätzlichen Design haben wir nichts geändert, das gefällt uns noch immer gut. Wir haben uns natürlich unglaublich viele andere Seiten angeschaut, aber nichts gefunden, das uns zu einem Wechsel animiert hätte“, sagt Anja Kluth von der Stadtverwaltung, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Lockemann für die Neugestaltung der städtischen Homepage (kierspe.de) zuständig war. 

 Aufgrund des beibehaltenen Layouts wird die Neugestaltung vor allem dann deutlich, wenn nicht der klassische PC, sondern ein Smartphone oder Tablet als digitales Endgerät verwendet werden. Denn die Inhalte passen sich nun immer dem Gerät an, vom dem aus sie aufgerufen werden. „Responsive Webdesign“ nennt sich die Technik, die dahintersteckt und die eine deutlich einfachere Nutzung erlaubt. 

Doch auch in anderen Bereichen ist die Homepage jetzt auf der Höhe der Zeit. So gibt es in vielen Bereichen jetzt die Möglichkeit, Inhalte durch Wischen auf den Bildschirm zu wechseln, die Texte wurden stärker untergliedert und die Fotos in den Bildgalerien lassen sich durch zoomen vergrößern. Außerdem ist nun auf vielen Seiten gleich der Ansprechpartner zu erkennen. Und wer möchte, kann sich beispielsweise die Positionen von Gebäuden oder Veranstaltungen gleich auf einer Karte anzeigen lassen, ein Service, von dem vor allem Neubürger profitieren dürften. Diese freuen sich sicher auch über die wechselnden Fotos am oberen Rand der Seiten. Berührt man diese mit der Maus oder beim Tablett und Smartphone mit dem Finger, dann gibt es Informationen zu dem Gezeigten. 

Internetseite vor Hackern geschützt

Die ganze Seite ist nun auch so programmiert und geschützt, dass es Hackern schwerer fällt, die Seiten anzugreifen. Das ist in der Vergangenheit zwar nur ein einziges Mal vorgekommen, doch damals war die Seite in Folge des Angriffs mehrere Tage nicht erreichbar. Damit entspricht die neue Homepage auch dort dem Stand der Technik. Der letzte Relaunch der Seite liegt übrigens bereits neun Jahre zurück. 

Mit ihrer neuen Gestaltung mussten auch die Vereine, die über die Homepage der Stadt erreichbar sind – wie beispielsweise Heimatverein, Stadtmarketing oder der Verein für Städtepartnerschaft – ebenfalls ihren Auftritt überarbeiten. Damit sind dann auch die Fehler, die sich im Laufe der Jahre eingeschlichen hatten, weil Ansprechpartner gewechselt haben oder die Telefonnummer mittlerweile eine andere ist, verschwunden. 

Kluth: „Das trifft natürlich auch für unsere eigenen Seiten zu, auch dort haben wir jetzt wieder alle Informationen auf den neusten Stand gebracht.“ Neu ist auch, dass die Formulare nun zum größten Teil in HTML 5 programmiert wurden und damit ein Ausfüllen am Rechner ermöglichen. „Das ist natürlich noch nicht die finale Lösung. In Zukunft soll es auch möglich sein, die ausgefüllten Formulare online an die Verwaltung zu senden“, erklärt Lockemann. Doch dann muss natürlich der Absender auch identifizierbar sein – beispielsweise über einen Personalausweis und ein entsprechendes Lesegerät. Doch so weit wollte die Stadt jetzt noch nicht gehen.

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