Weihnachtsbeleuchtung stößt auf viel Beifall

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Hell erstrahlt nicht nur die Margarethenkirche, sondern auch der prächtige Weihnachtsbaum des Stadtmarketingvereins davor auf dem Denkmalsplatz. ▪

KIERSPE ▪ Für weihnachtliches Flair hat der Stadtmarketingverein in diesem Jahr im Ortsgebiet gesorgt. Auf seine Initiative hin wurden elf Weihnachtsbäume aufgestellt, die Kierspe stimmungsvoll illuminiert haben. Aufgestellt wurden die drei bis fünf Meter hohen Fichten von Gerd Reppel, Klaus Müller und Harald Schiemann und auch Geschäftsführerin Svenja Kelm wirkte aktiv mit.

Die Standorte erwiesen sich mit dem Alten Amtshaus, der Eisdiele La Muh, dem Denkmalsplatz im Dorf, der alten Tankstelle gegenüber der Metzgerei Hoffmann, der Gaststätte Zur Post, der Einfahrt zum Aldi-Markt, dem Montigny-Platz, dem Platz des Ehrenmals an der Christuskirche und dem Zentralen Omnibusbahnhof als ausgezeichnet gewählt. Die Grundstückseigentümer unterstützten die beispielgebende Aktion des Stadtmarketingvereins.

Jetzt zum Ende der Adventszeit zieht Reppel ein erstes Fazit der Aktion: „Wir haben viel Lob dafür bekommen, die Bürger finden es gut, dass man etwas in dieser Richtung macht. Und tatsächlich sieht es schon etwas schöner in Kierspe zur

Weihnachtszeit aus. Die anfänglichen Befürchtungen hinsichtlich Vandalismus haben sich bis jetzt erfreulicherweise nicht bestätigt“, so der Stadtmarketingvertreter.

Es habe wie erhofft auch einige Nachahmer gegeben. Sehr positiv zu erwähnen sei hier die Sparkasse, die drei Bäume in zentraler Lage von Kierspe erleuchtet habe, so dass in diesem Ortsbereich eine tolle Stimmung herrsche. Bedauern äußerte Reppel, dass der Rewe XL-Markt sich an der Aktion leider nicht beteiligt hat, was genauso für die Discounter gelte. Er appellierte an die Unternehmen, sich im nächsten Jahr ebenfalls fürs Mitmachen zu entscheiden.

„In jedem Fall ist ein Anfang gemacht, im nächsten Jahr gilt es, weitere Akteure zu gewinnen“, hofft Reppel und verspricht: „Der Stadtmarktetingverein wird sich der Sache jedenfalls weiterhin annehmen.“ Mögliche Interessenten sind aufgefordert, in ihren Planungen für 2013 dieses Anliegen zu berücksichtigen.

Ein herzliches Dankeschön gelte außerdem allen beteiligten Sponsoren. „Für die Öffentlichkeit etwas zu tun, ist ja heute nicht so modern. Vielmehr ruft man danach, dass „die“ etwas tun

müssen. So finde ich toll, dass mir Heinrich Gelzhäuser aus Belkenscheid noch malbestätigte, dass er gerne Weihnachtsbäume für die öffentlichen Flächen in Kierspe gespendet hat“, so Gerd Reppel. Auch die anderen Weihnachtsbaumspender, Grafe aus Vornholt, Hettesheimer aus Kiersperhagen und die Baumschule Küch aus

Schmidthausen, hätten sich spontan bereitgefunden mitzumachen. Nicht zu vergessen die Firma Stahlbau Pflitzner, die kostenlos ein langes Rohr in viele Teile für die Aufnahme der Bäume zersägt habe und so die notwendigen Erdhülsen zur Verfügung gestellt habe. Städtische Mitarbeiter betonierten sie ein, zudem stellte die Kommune unentgeltlich den Strom zur Verfügung. Das große Engagement der Firma Eichhoff im Bereich Elektrik war ebenfalls für die Aktion äußerst wertvoll.

Rolf Haase

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