Kunst am Baum

Stadtmarketing will Baumstümpfe mit Kettensägen-Kunst verzieren lassen

Gerd Reppel, Kristina Schmitz und Dagmar Schröder-Becker (von links) vom Stadtmarketingverein wollen die Baumstämme an der Fritz-Linde-Straße verschönern lassen. Möglich macht das André Gallo (rechts), auf dessen Grundstück die Baumstümpfe stehen.
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Gerd Reppel, Kristina Schmitz und Dagmar Schröder-Becker (von links) vom Stadtmarketingverein wollen die Baumstämme an der Fritz-Linde-Straße verschönern lassen. Möglich macht das André Gallo (rechts), auf dessen Grundstück die Baumstümpfe stehen.

mposant waren die beiden Eschen an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Fritz-Linde-Straße auf jeden Fall. Ein Wahrzeichen Kierspes aber sicher nicht. Doch jetzt, wo sie ihr Leben hinter sich haben, könnten sich das ändern. Denn die verbliebenen rund sechs Meter hohen Baumstümpfe sollen von einem Künstler gestaltet werden.

Kierspe - Leicht gefallen ist André Gallo die Entscheidung nicht, die beiden Eschen zu fällen. Doch die alten Bäume waren – wie so viele ihrer Art – am Eschentriebsterben erkrankt und nicht zu retten. Ursprünglich sollten die Bäume auch ganz verschwinden. Da jedoch bei der Fällaktion im vorvergangenen Jahr das Schwert der Kettensäge zu kurz war, mussten die Arbeiten eingestellt werden, bevor auch die Stämme selbst umgelegt werden konnten.

Das hat Mitglieder des Stadtmarketingvereins auf eine Idee gebracht, die Bäume von einem Kettensägekünstler gestalten zu lassen. Im Rahmen der Kleinprojekte beim Leader-Programm kann diese Aktion sogar mit 80 Prozent bezuschusst werden.

„Wir können uns gut vorstellen, mit einem der Bäume an den Heimatdichter Fritz Linde zu erinnern“, sagt Gerd Reppel, Mitglied des Vorstandes im Stadtmarketingverein. Auf dem anderen Baum könnten, so Reppel, „Symbole“ aus Kierspe einen Platz finden, „aber auch Darstellungen aus dem Bakelitbereich, den Museen, dem Wienhagener Turm, Schleiper Hammer oder ähnliches“ seien denkbar. Gut vorstellen könne man sich auch, dass ganz oben auf einem der beiden Stämme das Kiersper Wappentier, der Rabe, seinen Platz finden würde.

Man habe sich da aber noch nicht festgelegt, heißt es weiter vom Vorstand des Vereins, und man sei durchaus dafür offen, weitere Gestaltungsideen von Kierspern aufzunehmen.

Ausgeführt werden die Arbeiten nach jetziger Planung von dem international bekannten Kettensägenkünstler Ricardo Villacis.

Kontakt

Kiersper Bürger, die eine Gestaltungsidee haben, können sich an die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins wenden. Zu erreichen ist Kristina Schmitz telefomisch unter 0 23 59/66 11 40 oder per Mail unter stadtmarketing@kierspe.de.

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