Teilstück der Windfuhr voll gesperrt

Wegen der Straßensanierungsmaßnahmen im Kiersper Stadtgebiet müssen sich die Bürger auf Einschränkungen im Straßenverkehr einstellen. So wird heute ab 6 Uhr bis Donnerstagmorgen ein Teilstück der Straße Windfuhr voll gesperrt. Foto: Schüller

Kierspe - Die Bautrupps sind fleißig am Werk – der „Straßensanierungsmarathon“ in Kierspe ist derzeit in vollem Gange. Sieben Straßen sollen in zehn Wochen erneuert werden. Ohne Einschränkungen wird es für die Bürger nicht ablaufen. Sie müssen sich auf Einschränkungen im Straßenverkehr einstellen.

Von Martin Meyer

Am Mittwoch, 2. Juli, wird ab 6 Uhr die Straße Windfuhr im Bereich zwischen den Einmündungen An der Währ und Hoher Hahn für den Autoverkehr vollgesperrt. Dort wird eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. „Die Sperrung ist notwendig, damit die neue Deckschicht bei diesen warmen Temperaturen vernünftig auskühlen kann“, erklärt Karsten Seil, Leiter des Sachgebiets Straßenbau, Tief- und Kanalbau. Ab Donnerstagmorgen (6 Uhr) soll die Straße für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Die Anwohner seien mit Flugblätter über die Einschränkungen informiert worden, so Seil.

Ursprünglich sollten die Arbeiten schon vor einer Woche beendet und die Baukolonne zur Volmestraße (Kreuzung B54/Kölnerstraße) abgerückt sein. Erneuerungen der Wasserleitungen in der Windfuhr durch die Stadtwerke hätten den Ablauf um eine Woche verzögert, sagt der Straßenbauamtsleiter. Spätestens Anfang nächster Woche soll aber auch die Fahrtbahn auf der B54 erneuert sein.

Im Gewerbegebiet Wildenkuhlen gehen die Arbeiten am ersten, rund 115 Meter langen Teilstück der Osemundstraße (zwischen Heiratswäldchen und Waldheimstraße) voran. Ein Fahrstreifen wurde bereits gefräßt. Der einspurige Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Donnertag oder Freitag soll dann die Straßenseite gewechselt werden. Auch mit dem zweiten Teilstück soll laut Karsten Seil so verfahren werden: „Das ist eine Vorgabe des Straßenverkehrsamtes, damit der Verkehr weiter fließen kann.“ Insgesamt sollen die Sanierungsarbeiten im Gewerbegebiet vier Wochen dauern.

Einen „dicken Brocken“ haben die Straßenbauer noch vor der Brust – auf rund 800 Meter sollen auf der Thingslindestraße (vom Bördinghauser Weg bis zur Straße Zu den Kleingärten) die vier Zentimeter dicke Deckschicht erneuert werden. Auch hier soll in Teilstücken innerhalb von einer Woche gearbeitet werden. Danach zieht der Bautrupp in die Bachstraße. „Hier kann es für die Anwohner der Lehar- und Wagnerstraße zu kurzfristigen Engpässen kommen“, kündigt der Straßenbauchef an. Doch die beiden entsprechenden Kreuzungen seien groß genug, um trotz der Baustellen aus den Sackgassen herauszukommen.

Neben den Arbeiten im Stadtgebiet wurden auch die L528 bis zur Ortlage Holt und ein Wirtschaftsweg zwischen Becke und Haustätte saniert. Die Baumaßmaßnahmen dort sind aber „problemlos“ und „planmäßig gelaufen“ betont Seil, der wegen der Verschiebung der Bauarbeiten in der Straße Windfuhr insgesamt von elf Wochen „Baustellenmarathon“ ausgeht. „Bauarbeiten sind aber auch immer wettersabhängig“, so Seil.

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