Stadt spart durch Photovoltaik

Die neue Anlage auf dem Dach der Gesamtschule erlebte heute einen sonnigen Start.

KIERSPE ▪ Heute war es soweit:

Nachdem die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptgebäudes der Gesamtschule bereits seit langem in Planung und seit den Sommerferien im Bau war, wurde die Anlage in Betrieb genommen.

Auf etwa 500 Quadratmetern sind 257 Module aus Monokristall installiert worden, die bei optimalen Bedingungen eine Höchstleistung von 50 Kilowattstunden erzeugen. Jährlich kommen so rund 42 500 Kilowattstunden zusammen, die ins öffentliche Netz eingespeist werden und der Stadt Kierspe mit dem derzeitigen Tarif von 34,02 Cent je Kilowatt vergütet werden.

Zusätzlich verpachtet die Stadt eine weitere Fläche des Gesamtschuldaches mit etwa 1000 Quadratmetern an einen Investor. Auf diesem Stück wurden Module aus Polykristallen installiert, die – ebenfalls bei optimalen Bedigungen – eine Höchstleitung von 82 Kilowatt erzeugen sollen. Insgesamt kommen diese beiden Flächen somit auf rund 116 000 Kilowattstunden pro Jahr.

„Das entspricht einer Kohlendioxideinsparung von rund 59 000 Tonnen jährlich“, erklärte Hartwig Benne, Energiebeauftragter der Stadt. Innerhalb der 20 Jahre, für die die Einspeisevergütung festgelegt ist, soll die Anlage der Stadt etwa 200 000 Euro erwirtschaften, die auch der Stadt zugute kommen. Nach dieser Zeitspanne werde überlegt, die Vergütungen der Gesamtschule zukommen zu lassen, so Olaf Stelse, Kämmerer und Beigeordneter.

Und das Ganze hat gleich auch noch einen pädagogischen Nutzen: Die Daten sollen im schulinternen Netzwerk zur Verfügung gestellt werden, so dass sie im Physikunterricht genutzt werden können. ▪ isas

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