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Ein Vermittler für die Senioren

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Von: Detlef Ruthmann

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Stadt sucht neuen Seniorenbeauftragten
Hatten für mehr als ein Jahrzehnt die Aufgaben der Seniorenbeauftragten übernommen: Dolores Baumgarth-Meyer, Sigrid Lauterjung, Maria Aal und Silvia Sgobio (von links), hinten Manuela Lellwitz, Oliver Knuf und Olaf Stelse. © Schliek, Klaus

Die Stelle ist seit Sommer vakant, denn Silvia Sgobio musste die ehrenamtliche Aufgabe als Seniorenbeauftragte der Stadt Kierspe aus familiären Gründen aufgeben.

Kierspe - Da sich auch ihre Stellvertreterin Maria Aal zu einem früheren Zeitpunkt zurückgezogen hat, sucht die Stadt Kierspe nun Nachfolger für die Funktion des Bindeglieds zwischen Senioren und Behörden, Kirchengemeinde, Vereinen und Institutionen. Dabei sollen die betreffenden Personen selbst entscheiden, wie sie das Amt der beziehungsweise des Seniorenbeauftragten ausfüllen, machen Ralf Ullrich und Helga Stahl, die Vorsitzenden des Seniorenbeirats deutlich, dass der Spielraum für die ehrenamtliche Aufgabe ebenso selbst abgesteckt werden soll wie die Zeit, in der Frau oder Mann dies tut.

„Es ist das Sahnhäubchen“, sagt Helga Stahl, dass es sich um eine Ergänzung zur Verwaltung – in diesem Fall insbesondere zu Ulrich Fülber – handelt. Natürlich werde der oder die Seniorenbeauftragte nicht nur von Fülber, sondern auch von Ullrich und Stahl unterstützt. „Man braucht dafür keine Fachausbildung“, betont der Seniorenbeiratsvorsitzende und fügt hinzu, „man muss nur ein paar Stunden zur Verfügung stellen und kommunikativ sein“.

Denn es geht darum, Informationen weiterzugeben, zur Verwaltung und anderen Behörden, zu kirchlichen Gemeinden, zu Pflegediensteinrichtungen, Seniorenwohnenheimen. Wobei es um die Vermittlung von Adressen, Telefonnummern, vielleicht auch Ansprechpartnern geht. Dadurch müsse sich niemand überfordert fühlen oder gar einschränken lassen. Vielmehr entscheide man selbst, wie die Aufgabe (auch zeitlich) ausgefüllt wird.

„Es müssen nicht Senioren sein“

„Dabei müssen es nicht Senioren sein“, macht Helga Stahl deutlich, dass es sicherlich auch jüngere Menschen gibt, die gerne mit älteren sprechen, ihnen weiterhelfen. Oder auch einfach nur zuhören, mal Gesprächspartner sind. Denn auch das kommt gelegentlich vor, weiß die stellvertretende Seniorenbeiratsvorsitzende. Davon könnten zweifellos auch Dolores Baumgarth-Meyer, Sigrid Lauterjung – die über viele Jahre dieses Ehrenamt innehatten – , Silvia Sgobio und Maria Aal berichten, die in der Vergangenheit Seniorenbeauftragte waren.

Wer sich also vorstellen kann, für ein paar Stunden in der Woche Ansprechpartner zu sein, den Aufwand für Umgang und Zeit der Aufgaben selbst zu bestimmen, gleich, ob Jung oder Alt, sollte sich bei Ralf Ullrich, Helga Stahl oder Ulrich Fülber melden (Kontaktdaten siehe Info-Kasten). Dort gibt es nicht nur weitere Infos über die Aufgabe „Seniorenbeauftragte/r“, sondern kann auch alles abgeklärt werden.

Kontaktdaten

Wer sich vorstellen kann, Seniorenbeauftragte beziehungsweise Seniorenbeauftragter in Kierspe zu werden, kann sich an Ralf Ullrich, Tel. 0 23 59/2 94 90 30, E-Mail r.ullrich@rat-tat.info, Helga Stahl, Tel. 0 23 59/41 13, E-Mail helga-stahl@web.de, oder Ulrich Fülber, Tel. 0 23 59/66 11 53, E-Mail u.fuelber@kierspe.de, wenden.

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