Konkrete Planung fürs Gerätehaus liegt vor

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Auf der großen vorbereiteten Fläche rechts soll im April des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten zum neuen Feuerwehr-Gerätehaus begonnen werden.

Kierspe - Wenn es brennt, kommt es auf jede Sekunde an. Darauf sind alle Abläufe im und am neuen Gerätehaus abgestimmt. So werden alle Wege bei der Alarmierung nur einmal und nur in eine Richtung begangen. Derzeit sieht es auch danach aus, dass der Plan zur Errichtung des neuen Gebäudes eingehalten werden kann.

Auf den ersten Entwurfzeichnungen war das neue Gerätehaus noch in einem leuchtenden Rot dargestellt. Jetzt dominiert die Farbe Weiß, abgesetzt mit grauen Elementen. In Signalrot leuchtet nur noch der sogenannte Alarmeingang. „Nach den Erfahrungen des Planungsbüros verblasst das Rot zu schnell, deshalb der Wechsel“, erklärt Stadtplaner Rainer Schürmann. 

Doch letztlich hat die Farbe wohl auch den geringsten Einfluss auf die Funktion. Wobei der Alarmeingang eine zentrale Rolle spielt. Denn nach dem Eintreffen der Wehrleute auf dem Gelände zwischen Heerstraße und Gerätehaus, wo sich auch die Parkplätze befinden, geht es hinter dem Eingang sofort in die Umkleideräume – getrennt nach Geschlechtern. Von dort führt der Weg unmittelbar in die Fahrzeughalle. Die Einsatzwagen fahren dann in Richtung Hagebaumarkt aus dem Gerätehaus, um dann sofort nach links auf die Dr. Hans-Wernscheid-Straße abzubiegen. 

Die konkreten Planungen zeigen Gebäude, Parkplätze und Zufahrten.

Acht Tore stehen hinter genausovielen Einstellplätzen zur Verfügung, um auszufahren. Hinter zwei weiteren Toren verbergen sich ein befahrbares Lager und eine Waschhalle. Im – von Heerstraße betrachtet – linken Flügel des Erdgeschosses finden sich Funk-, Lage- und Bereitschaftsraum sowie Server- und Heizungsraum. Im rechten Gebäudeflügel werden Werkstatt, Atemschutzwartung sowie Kleiderkammer samt Wasch- und Trockenraum untergracht. Kommen die Wehrleute vom Einsatz zurück, gehen sie einen anderen Weg. Zuerst wird die Stiefelwäsche erreicht, von dort geht es – nach Frauen und Männern getrennt – in die Sanitärräume und dann schließlich wieder in die Umkleidebereiche. 

Während die Fahrzeughalle über zwei Stockwerke reicht, sind alle anderen Bereiche des 66 Meter langen, 23,5 Meter tiefen und bis zu 8 Meter hohen Gebäudes mit einem zweiten Stockwerk bebaut. Dort oben befinden sich dann später die Büros für Wehrleitung, Jugendfeuerwehr und Zugführung. Außerdem finden sich im Obergeschoss ein Aufenthaltsraum für die Jugendfeuerwehr und den Spielmannszug, darüber hinaus ein großer teilbarer Besprechungsraum, der über eine Durchreiche mit der Küche verbunden ist und die Dachterrasse, über die der zweite Fluchtweg geführt wird. Von den Fluren im Obergeschoss besteht auch die Möglichkeit in die Fahrzeughalle zu schauen.

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