Stadt Kierspe reagiert auf Kritik

Spielplatz für Kinder im Volmepark geplant

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Bänke mit Rückenlehnen sollen das Angebot der bisher bestehenden Sitzgelegeneheiten erweitern.

Kierspe - Der Volme-Freizeitpark war noch nicht richtig fertiggestellt, da wurde Kritik laut, dass es gerade für kleine Kinder kaum attraktive Spielmöglichkeiten gibt. Eine Kritik, die die Stadt ernst genommen hat.

Ab Mai dieses Jahres sollen nun auch die Kleinsten ihren Bereich bekommen – und die Älteren mehr Annehmlichkeit. „Wenn die Witterung es zulässt, hoffen wir, dass der neue Spielplatz ab Mai zur Verfügung steht“, sagt Rainer Schürmann, der als Sachgebietsleiter des Bereichs Planen und Bauen für die Umsetzung der Pläne zuständig ist. 

Damit wird dann ein Elternwunsch umgesetzt, der bereits kurz nach der Fertigstellung des Parks aufkam. Die Kiersper Grünen hatten dann im April 2017 diesen Wunsch zu einem Antrag gemacht, der vom Kiersper Rat angenommen wurde.

In der Begründung des Antrags hieß es damals: „Neben der normalen Bevölkerung sollen auch Familien mit kleineren Kindern den Volme-Freizeitpark besuchen. In der aktuellen Planung ist diese Bevölkerungsgruppe nicht berücksichtigt. Die bisherige Planung sieht hauptsächlich Aktivitäten für Jugendliche und Erwachsene vor, für Kinder ist außer der Fläche vor der Volme keine Spielmöglichkeit im Park vorgesehen. Ein Sandspielkasten eventuell mit Schaukel und Rutsche würde hier Abhilfe schaffen.“ 

Da aber die Fördermittel für städtebauliche Maßnahmen vom Bund kommen, verzögerte sich der Bau, da sich auch die Bildung einer neuen Bundesregierung nach den Wahlen verzögert hatte. 

Angeboten werden derzeit eingeholt

Im Oktober des vergangenen Jahres kam dann die Nachricht, dass Kierspe eine Städtebauförderung in Höhe von 249.000 Euro erhält, von denen 70.000 Euro für die Errichtung des neuen Spielplatzes und weiterer Bänke vorgesehen sind. Da im Herbst die Firma, die das zentrale Spielelement bauen soll, nicht mehr liefern konnte, wurde mit der Herstellung des Spielplatzes noch nicht begonnen.

„Derzeit werden Angebote eingeholt“, erzählt Rainer Schürmann nun auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. Konkret geht es um das Herstellen des Untergrunds mit einem Fallschutz aus Sand. Außerdem läuft gerade die Bestellung des Multifunktionsspielgerätes, das in Zusammenarbeit mit der Elterninitiative, die sich vor zwei Jahren gebildet hat, ausgesucht wurde. 

Das Gerät soll Rutschen, Klettern und Schaukeln ermöglichen. Außerdem muss noch ein Zaun errichtet werden, der den Kleinen den ungehinderten Zugang zur Volme verwehrt. Schürmann: „In dem Bereich, in dem der Spielplatz angelegt werden soll, ist die Böschung so steil, dass auf den Zaun nicht verzichtet werden kann.“ Doch nicht nur die Jüngsten sollen von Investitionen in den Park profitieren, sondern auch Ältere. So war die Forderung laut geworden, im Park doch auch Sitzgelegenheiten zu schaffen, die über eine Rückenlehne verfügen, sodass ein Sitzen mit Anlehnen ermöglicht wird. 

Neue Bänke bestellt 

Die Stadt Kierspe hat nun sechs weitere Bänke in Auftrag gegeben, die in der gleichen Art wie die bereits installierten Sitzgelegenheiten auf Beton gefertigt werden. „Diese erhalten alle eine Sitzauflage aus Holz – und zum Teil eben auch eine Rückenlehne“, verspricht der Sachgebietsleiter. Ihren Platz werden die neuen Bänke nicht nur im Bereich des geplanten Spielplatzes finden, sondern auch noch in Richtung der Brücke.

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