Stadt investiert an den Schulen

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Der Lernen macht den Schülern an der Gesamtschule noch mehr Spaß, seit die Physikräume erneuert wurden und nun auf dem modernsten Stand sind. ▪

KIERSPE ▪ Nachdem die Physikräume der Gesamtschule bereits fertiggestellt sind und technisch und optisch einen optimalen Eindruck machen, wurde die Erneuerung der Biologie- und Chemieräume noch etwas verschoben: Erst 2013 sind dafür die ersten 40 000 Euro in den Finanzplan eingestellt und dann noch weitere 40 000 Euro 2014. Doch informierte der städtische Beigeordnete und Kämmerer Olaf Stelse, als am Montagabend der Schul- und Kulturausschuss im Rathaus tagte, darüber, dass auch an der weiterführenden Schule trotz nach wie vor angespannter Haushaltslage 2012 einige Investitionen geplant sind.

Für den Brandschutz, die Elektrohauptverteilung, die Klassenbeleuchtung, Heizkörper in den Räumen, die Wärmehauptverteilung, die Erweiterung der Sprinkleranlage und die Erweiterung der ELA-Anlage sollen insgesamt 224 000 Euro ausgegeben werden. Weitere Maßnahmen wie eben die nächsten Naturwissenschaftsräume oder auch der Fettabscheider und die WC-Anlage in der Mensa sowie ebenfalls ein neuer Sonnenschutz sollen dann in den nächsten Jahren folgen. Vorgesehen sind dafür 2013 200 000 Euro und 2014 190 000 Euro, wie Stelse informierte, als er den Haushaltsplanentwurf 2012 durchging.

Den höchsten Posten im Etat bei der Bismarckschule machen die Personalkosten mit 74 000 Euro aus. Für die neue Offene Ganztagsgrundschule in Trägerschaft des DRK stehen dem Landeszuschuss von 27 000 Euro ein Finanzaufwand von insgesamt 36 000 Euro gegenüber. Hier besteht also ein größerer Zuschussbedarf. Investiert wird an der Schule am Richelnkamp in bewegliches Vermögen wie Schränke und die Ausstattung des Lehrmittelraumes eine Summe von 2 200 Euro.

Die Personalaufwendungen an der Schanhollenschule machen 59 000 Euro aus und für die Betreuungsgruppe sind 4 750 Euro vorgesehen. 1100 Euro sollen für die Anschaffung eines Laptops und eines Beamers ausgegeben werden.

Für die offene Ganztagsgrundschule an der Pestalozzischule werden 61 700 Euro an Landszuschüssen erwartet, die entsprechend auch als Ausgabe veranschlagt sind. Die Personalkosten an der Grundschule am Haunerbusch machen 61 200 Euro aus. Angeschafft werden soll im nächsten Jahr ein Keyboard für den Musikunterricht, wofür im Haushaltsplanentwurf 600 Euro enthalten sind.

4750 Euro für die Betreuung von 8 bis 13 Uhr sind ebenfalls an der Rönsahler Servatiusgrundschule eingeplant als Landeszuwendung wie auch als Aufwendung. Die Personalkosten an der Schule liegen bei 58 000 Euro. Für etwaige notwendige Anschaffungen gab es keine Finanzanforderung aus Rönsahl, worüber sich Stelse natürlich freute.

An der Gesamtschule ist der Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ weggefallen, daher auch die Landeszuschüsse dafür und die Ausgaben. Stattdessen gibt es das Programm „Alle Kinder essen mit“, das aber durch das Bildungs- und Teilhabegesetz geregelt ist und an anderer Stelle angesetzt ist. Wie Stelse anmerkte, fließen dafür jedoch geringere Mittel. Er machte darauf aufmerksam, dass die Schülerbeförderungskosten sich von 572 000 auf 561 000 Euro verringerten. Unter den sonstigen ordentlichen Aufwendungen von 190 000 Euro finden sich die Gelder für den Mensaverein und den Schulpsychologen, wie er weiter erläuterte. Für den Erwerb von beweglichem Vermögen sind bei der weiterführenden Bildungseinrichtung 15 500 Euro unter anderem für Computer und Beamer angesetzt.

Hingewiesen wurde noch darauf, dass sich der Kiersper Anteil für die Förderschule Volmetal in Meinerzhagen von 240 000 auf 255 000 Euro erhöht.

Durch die im nächsten anstehenden Veranstaltungen Stadtfest, Weihnachtsmarkt und Autofreies Volmetal werden im Rahmen der Kulturförderung Einnahmen aus Standgeldern und Sponsoring von 6000 Euro erwartet. Demgegenüber stehen Ausgaben von 20 800 Euro. Die Unterhaltung des PZ/Garderobenraumes und die Aufarbeitung von Tischen sind neue Posten von jeweils 3000 Euro. Ausgegeben werden sollen zudem 9000 Euro für neue Stühle und Bühnenelemente für das PZ.

Letztmalig sind bei der Musikschule Personalkosten von 12 000 Euro enthalten. Ab 2013 wird dann komplett mit Honorarkräften gearbeitet. Dabei können trotzdem alle Anfragen und Unterrichtswünsche befriedigt werden. „Künftig wird der Unterricht dann aber kostendeckend laufen“, sagte Olaf Stelse. 1000 Euro sollen in die Ausstattung der Unterrichtsräume investiert werden.

Bei der Stadtbibliothek ergibt sich ein Zuschussbedarf von 118 000 Euro. Anschaffungen sind nicht vorgesehen, sondern erst 2013 wieder. Überlegt wird, auch diesen Bereich wie die Musikschule in Zukunft auf private Schultern zu stellen, wie der Beigeordnete und Kämmerer in der Sitzung am Montagabend ankündigte. ▪ Rolf Haase

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