„Dollarprinz“ bereitet Platzwart Sorgen

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Neu im Vorstand des Golf-Clubs Varmert ist Savino Carbotta (links), alle anderen wurden wiedergewählt.

Kierspe - Alles gut beim Golf-Club Varmert - so könnte das Resümee der Jahreshauptversammlung lauten, bei der Präsident Jürgen Clever von schönen Erlebnissen im vergangenen und erfreulichen Aussichten auf das kommende Jahr berichtete.

Seit dem vergangenen Jahr wird das Club-Haus der Golfer, das Landhaus Varmert, von Carmelina und Santo Leale geführt - zur Zufriedenheit der Vereinsmitglieder, wie der Beifall bewies. Neu gestaltet wurde die Terrasse - eine große Investition, die sich aber gelohnt habe, meinte Jürgen Clever. „Das war ein Geschenk an uns selbst, passend zum 40-jährigen Club-Jubiläum.“

Erfolgreich sei auch die Kooperation „GolfHochZehn“, der zwei neue Golfanlagen beigetreten sind. Konkret habe der Verein dadurch 30 neue Mitglieder gewonnen. Die Versammlung beschloss, die Altersgrenze der Gruppe „junge Berufstätige“ von 27 auf 29 Jahre anzuheben. Diese Altersgruppe zahlt einen reduzierten Monatsbeitrag und soll, neben Schnupper-Abos und Kinder- und Jugendarbeit, das Interesse am Golfsport wecken und lebendig halten. Allerdings sei die Resonanz beim Nachwuchs eher verhalten, merkte Clever kritisch an. Erfolgversprechend scheine dagegen die Zusammenarbeit mit Schulen zu werden.

Rund 100 Turniere fanden im vergangenen Jahr auf der Varmerter Anlage statt. Im sportlichen Bereich konnten vor allem die Damen-Mannschaften AK 50 gute Erfolge verbuchen. Die altersübergreifende Damenmannschaft, bestehend Lena Bengelsträter, Carina Lohmann, Jil Clever, Sabrina Thomas, Annemarie Blumberg-Tieck, Ilona Töpfer und Britta Firmenich, sei das „Aushängeschild“ des Clubs, meinte der Beiratsvorsitzende Frank Rütten. Der Beirat ist nach dem Ausscheiden von Anne Bengelsträter und Nico Weber auf sechs Mitglieder geschrumpft, Frank Rütten sucht jetzt unter den 638 Mitgliedern nach Ersatz.

Herzstück des Clubs sei die Golfanlage, für die im Vorstand vor allem Platzwart Klaus Schwamborn zuständig ist. Kummer bereitet ihm im Moment der „Dollarprinz“, ein Rasenpilz, der unschöne Stellen auf dem „edlen Grün“ nachwachsen lässt. Gepflegt werden die „Greens“ von drei festangestellten Greenkeepern. Die bekamen für ihre Arbeit viel Lob vom Vorstand, nicht zuletzt, weil auch der wirtschaftliche Erfolg des Clubs von der Qualität der Anlage abhängt.

Der sei gut, die Kassenlage „stabil“, erklärte Schatzmeister Rolf Zeppenfeld in seinem ausführlichen Kassenbericht - Vorsitzender Jürgen Clever übersetzte dieses verhaltene Lob für sich mit „sensationell“. Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen wurden Clever und Vize-Präsidentin Frauke Loewen, Spielführer Dirk Mross und Platzwart Klaus Schwamborn in ihren Ämtern bestätigt. Und als Schriftführer rückte Savino Carbotta nach.

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