Hilfe aus dem Ministerium bei der Umgehungsstraße

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Jan Mücke, Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, hier begleitet von den Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel (FDP) und Dr. Matthias Heider (CDU),informierte sich gestern über die neuen Überlegungen für die Ortsumgehung von Kierspe. ▪

KIERSPE ▪ Das mittlerweile komplett veränderte Konzept zur künftigen Verkehrsentlastung von Kierspe wird jetzt auch seitens des Bundesverkehrsministeriums unterstützt. Am Dienstag war Staatssekretär Jan Mücke aus Berlin vor Ort, um sich über die Hintergründe zu informieren.

Er erklärte hinterher, dass es Sinn mache, diese Planung umzusetzen, die einerseits eine höhere Entlastungswirkung besitze und dazu auch noch kostengünstiger umzusetzen sei. Die Verbindung von Wuppertal und Remscheid Richtung Autobahn 45 in Meinerzhagen weiterzuentwickeln und daraus eine richtige Fernverbindung zu machen, ist aus seiner Sicht ein in die Zukunft weisender und erfolgversprechender Weg.

Dies, wie Mücke anmerkte, auch, weil ohnehin eine Abstufung der Bundesstraße 54 im Bereich des Volmetals zur Landstraße geplant sei, da diese parallel zur Autobahn verläuft.

Die Verwaltung und die breite Mehrheit des Rates unterstützt bei der Ortsumgehung und der Verkehrsentlastung für die Kölner und Friedrich-Eber-Straße, die beide in den vergangenen Jahren unter der erheblichen Zunahme des Schwerlastverkehrs zu leiden haben, inzwischen statt der B 237n eine Verbindung von der Landstraße 528 im Bereich Handweiser an Wolzenburg vorbei über den Lausebergaufstieg oder eine etwas andere Trassenführung bis zur B 54 im Volmetal, weil davon ein viel stärker Entlastungseffekt ausgeht. Dieser hat sich bei der B 237n aktuellen Verkehrszählungen zufolge als zu gering herausgestellt, weshalb das Projekt auch nicht mehr weiterverfolgt werden soll.

Da jedoch diese Ortsumgehung im Bundesverkehrswegeplan bereits als Priorität enthalten ist, gibt es auf der Basis der neuen Erkenntnisse jetzt Bestrebungen, die Planung austauschen und durch die neue zu ersetzen. Genau der richtige Schritt, wie Jan Mücke genauso befand wie die heimischen Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel (FDP) und Dr. Matthias Heider (CDU), auf deren Initiative der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium am Dienstag angereist war, um sich an Ort und Stelle über das Thema zu informieren.

Mücke unterstrich das wichtige Ziel der Bundesregierung, die Mobilität zu steigen, und dazu gehörten auch Verkehrsverbindungen, sowie zugleich für die Bürger eine Entlastungswirkung zu erreichen. Vor diesem Hintergrund sei es unbedingt notwendig, auch Kierspe ein Stück von dem enormen Durchgangsverkehr zu befreien und die Straße zu bauen. Der Staatssekretär appellierte, die Trasse zügig beim Land Nordrhein-Westfalen für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan zu beantragen, und zeigte sich optimistisch, dass die Bemühungen bestimmt zu einem guten Ergebnis führen würden. Der Stadt sagte er dabei seine Unterstützung zu. Ausgesprochen positiv schätze er es ein, dass hinter dem Projekt eine breite Mehrheit stehe. Bürgermeister Frank Emde merkte ergänzend an, dass ebenfalls seitens Landesbetriebs Straßenbau die Überlegungen positiv gesehen würden.

Mit dabei waren am Dienstag außerdem die Vertreter der Ratsfraktionen Jürgen Tofote und Horst Becker (CDU) sowie Armin Jung (FDP) und die zuständigen Mitarbeiter Verwaltung, neben Emde außerdem noch der Beigeordnete Olaf Stelse und Tiefbauamtsleiter Karsten Seil. ▪ Rolf Haase

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