Zaun soll Zugang weiterhin begrenzen

Die kaum noch erkennbare Sprunggrube auf dem Sportplatz Haunerbusch verfügt nicht mehr über die alte Anlaufbahn, da diese durch einen Zaun abgetrennt ist.

Kierspe - Der Sportplatz auf dem Haunerbusch, so lautet die schriftliche Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage von Thorben Weber vom Stadtsportverband, könne nach wie vor von den Schülern der Pestalozzischule und anderen genutzt werden.

Um dies möglich zu machen, werde der Platz – den Gräser und Kräuter zurückerobert haben – regelmäßig gemäht. Dies sei auch mit dem TSV Kierspe abgestimmt, hatte Beigeordneter Olaf Stelse schon in der Sitzung des Ausschusses für Sport und Jugend im Mai direkt geantwortet.

Weber hatte neben dem wild sprießenden Unkraut auch den fehlenden Anlauf zur Sprunggrube – durch den aufgestellten Zaun getrennt – sowie die Nutzung des Platzes als Hundeklo moniert.

Die Nutzung der Sprunggrube, so heißt es in der schriftlichen Mitteilung der Verwaltung, und des geänderten Anlaufs werde mit der Schule abgestimmt. Aufseiten der Verwaltung geht man davon aus, dass die Länge des neuen Anlaufs für die Grundschüler durchaus ausreicht.

Darüber hinaus wird angekündigt, die Sprunggrube im kommenden Frühjahr herzurichten und dann gegebenenfalls auch den Sand auszutauschen. Und auch für das Problem des Missbrauchs des Sportplatzes als Hundeklo sei nach Gesprächen mit den Verantwortlichen des TSV Kierspe eine Lösung gefunden worden, wie es heißt.

Denn auch dem Verein sei bekannt, dass der Platz als Hunde-Auslauf genutzt wird und es sogar dazu kam, dass die Vierbeiner den Kindern, die dort Sport treiben, hinterherlaufen und bei diesen für Angst sorgen würden.

Der Verein wird daher nicht nur ein Schild mit einem Hundeverbot aufstellen, sondern auch den freien Zugang zum Gelände weiter einschränken. Zu diesem Zweck soll ein weiterer Zaun aufgestellt werden, sodass der Zugang zum Sportplatz dann nur noch über die Treppenanlage erfolgen kann.

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