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Angler beenden Saison

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Von: Rainer Crummenerl

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Den meisten Sportfischern war nochmals Anglerglück beschieden. Einige der in Obhut des Fischereivereins im vereinseigenen Gewässer herangezogenen Regenbogen- und Bachforellen bereicherten am Wochenende den Küchenzettel der passionierten Sportfischer.
Den meisten Sportfischern war nochmals Anglerglück beschieden. Einige der in Obhut des Fischereivereins im vereinseigenen Gewässer herangezogenen Regenbogen- und Bachforellen bereicherten am Wochenende den Küchenzettel der passionierten Sportfischer. © Crummenerl, Rainer

Pünktlich mit dem kalendarischen Ende der Angelsaison, das alljährlich mit dem Beginn der Schonzeit für die Bachforelle jeweils ab Mitte Oktober ins Haus steht, legten auch die hiesigen Petrijünger die Angelroute aus der Hand.

Kierspe - Für die Mitglieder des Sportfischervereins Obere Wipper ist der Tag des sogenannten „Abangelns“ traditionsgemäß ein Anlass, um die nun zu Ende gegangene Saison, die gemeinsam erlebten Höhepunkte und auch weniger erfreulichen Dinge noch einmal in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig wird dabei auch bereits ein erster Blick auf das zwar noch in weiter Ferne liegende, aber deshalb umso freudiger erwartete neue Frühjahr und die dann anstehenden Aufgaben geworfen.

Aus diesem Grunde waren etliche Mitglieder des zurzeit insgesamt rund 30 aktive Angelfreunde zählenden Vereins, die in der Mehrzahl im Bereich von Wipperfürth, aber auch in Kierspe und Meinerzhagen wohnen, am Samstag vergangener Woche in gewohnter Weise an der vereinseigenen Teichanlage im stillen Wiesental – unweit der Bundesstraße in Höhe der Ortslage Klaswipper – zusammengekommen. Dort bestand an diesem Tage nämlich letztmals in dieser Saison die Möglichkeit, ein oder mehrere Exemplare der in Obhut des Vereins herangezogenen und inzwischen prächtig geratenen Regenbogenforellen zu angeln, und davon wurde dann auch entsprechend Gebrauch gemacht.

Zwischendurch galt es, die offiziellen Dinge abzuwickeln. Da waren beispielsweise die von jedem Mitglied getätigten Fänge während der Angelsaison in ein sorgsam zu führendes Fangbuch zu notieren, das nun in den nächsten Tagen für die zu erstellende Statistik zur Weiterleitung an die vorgeschaltete Fischereibehörde entsprechend ausgewertet wird. Zudem kam man bei dieser Gelegenheit im groben Raster nochmals auf die wichtigsten Geschehnisse im nun ausklingenden Vereinsjahr zu sprechen. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der nunmehr schon im zweiten Jahr andauernden Corona-Situation und der dadurch bedingten erheblichen Einschränkungen der Vereinsaktivitäten. So musste auch in diesem Jahr das traditionelle Räucherfest, das normalerweise jeweils am ersten Wochenende im September auf der Anlage am Vereinslokal Zum Wiesengrund in Klaswipper stattfindet und dabei als wichtige Einnahmequelle und Kontaktmöglichkeit zu einer breiten Öffentlichkeit gilt, ersatzlos gestrichen werden.

Zum letzten Mal in der nun auch offiziell beendeten Fangsaison und vor Beginn der Schonzeit für Bachforellen und der damit gleichzeitig einkehrenden Winterruhe nutzten die Mitglieder des Sportfischereivereins Obere Wipper die Gelegenheit, an der vereinseigenen Teichanlage die Angel auszuwerfen.
Zum letzten Mal in der nun auch offiziell beendeten Fangsaison und vor Beginn der Schonzeit für Bachforellen und der damit gleichzeitig einkehrenden Winterruhe nutzten die Mitglieder des Sportfischereivereins Obere Wipper die Gelegenheit, an der vereinseigenen Teichanlage die Angel auszuwerfen. © Crummenerl, Rainer

Allerdings nahmen gemeinsame Arbeitseinsätze wie bei der im zeitigen Frühjahr ehrenamtlich geleisteten Befreiung des vom Verein angemieteten Fließgewässers, der Wipper, von allerlei Unrat und nochmals in gleicher Weise bei der Beseitigung der durch das Jahrhundert-Hochwasser im Juli entstandenen Schäden viel Zeit und ehrenamtliches Engagement in Anspruch. Das galt ebenso auch für die ganzjährige Wartung der vereinseigenen Teichanlagen nebst der Pflege des Besatzes.

Bereits jetzt allerdings dürfen sich die Sportfischer auf den Beginn der neuen Angelsaison freuen, denn am 15. März endet die Schonzeit für die Bachforelle, den absoluten „Brotfisch“ der heimischen Angelfreunde – ein Termin, auf den sich die Sportfischer natürlich rechtzeitig vorbereiten wollen. Zuvor allerdings stehen in diesem Jahr noch einige Termine an, sofern die Corona-Lage das zulässt. So freuen sich die Vereinsmitglieder auf die gemeinsame Weihnachtsfeier am 10. Dezember, ebenso auf das für den 19. Dezember terminierte Glühweinangeln an der Teichanlage und das für den 23. Dezember vorgesehene Anheizen und Beschicken des Räucherofens.

Übrigens, so ließ man am Rande verlauten, sind neue Mitglieder bei den Sportfischern, deren Zahl während der Corona-Zeit auf 36 Vereinsangehörige angewachsen ist, nach wie vor gern willkommen. Näheres dazu ist bei den Vorstandsmitgliedern, wie beispielsweise bei Dirk Strauß unter Tel. 0 22 69/92 79 15 oder auch bei Gewässerwart Ingo Vollmann unter Tel. 0 22 67/54 66, zu erfahren.

Der Vorstand

1. Vorsitzender: Christoph Schorde

2. Vorsitzender: Dirk Strauß

Kassenwart: Alfons Eilers

Gewässerwart: Ingo Vollmann

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