Großes Krabbeln und Staunen

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Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, um sich bei der Spinnen- und Insektenausstellung im Bürgerzentrum Hand in Hand über die vielen Krabbler zu informieren.

Kierspe - Nicht eben alltäglich – das zumal für Menschen, die in unseren Breiten leben – ist der Umgang mit exotischen Tierarten, so wie sie in fernen Ländern und Kontinenten vorkommen. Nicht alltäglich wie die Veranstaltung selbst, so empfanden das die zahlreichen Besucher, die am gestrigen Sonntag den Weg in den Ausstellungsraum des Bürgerzentrums Hand in Hand am Felderhof gefunden hatten.

Die dort arrangierte Ansammlung der exotischen Exponate ist allerdings schon aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Gegebenheiten in Europa und in Deutschland eher höchst selten anzutreffen. Die Rede ist in diesem Falle von exotischen Spinnen- und verschiedenen Skorpionarten, Riesentausendfüßlern und der weitverzweigten Familie der Käfer- und Schmetterlingsarten, so wie sie in unterschiedlichen Größen und ganz individuellen Ansprüchen an die jeweiligen Lebensumstände in unterschiedlichen Regionen unserer Erde zuhause sind.

Lebende Exemplare und Präparate

In insgesamt an die hundert gläsernen Schaukästen und zum Teil hinter unterschiedlichen Futterpflanzen versteckt, war so dies und jenes verborgen, „was da kreucht und fleucht“. Dabei hielten sich in Glaskästen zur Schau gestellte lebende Exemplare, hier vornehmlich aus der Gattung der unterschiedlichsten Spinnenarten wie der der Skorpione, und in ähnlichen Schaukästen untergebrachte Präparate aus der umfangreichen Familie der Käfer und Falter, zahlenmäßig in etwa die Waage, so dass es jede Menge zu bestaunen gab.

Ein aus Malaysia beziehungsweise Thailand stammender Asiatischen Kaiserskorpione war zu sehen.

Da taten sich fingerdicke so genannte Schokoladentausendfüßler, ursprünglich in Ghana und Nigeria, also in Westafrika beheimatet, an saftigen Gurkenscheiben gütlich, kletterten nahezu handtellergroße Brasilianische Vogelspinnen an glatten Innenwänden ihrer gläsernen Behältnisse hoch, hatten aber ebenso wenig die Chance, in die Freiheit zu entkommen wie die aus dem fernen Malaysia beziehungsweise Thailand stammenden Asiatischen Kaiserskorpione und andere artverwandte Kriechtiere, die zum Teil mit Giftstachel ausgestattet und daher mit besonderer Vorsicht zu behandeln sind.

Viele Informationen über die Tiere

Vieles mehr über die verschiedenen Tierarten und deren Lebensgewohnheiten erfuhren die interessierten Besucher anhand der jeweils zugeordneten Informationsschriften und anhand einer zusätzlich angebotenen Bilderschau.

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