Spielmannszug und Löschzwerge Teil des Karnevalszugs in Wipperfürth

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Sorgte mit für die musikalische Begleitung beim Straßenkarneval in Wipperfürth: der Spielmannszug der Feuerwehr Kierspe unter Stabführung von Frank „Brummi“ Schmidt.

Wipperfürth - Der Karnevalsumzug in Wipperfürth ist auch bei vielen Narren aus Kierspe eine beliebte Veranstaltung. Doch nicht nur am Straßenrand feiern die Volmestädter gerne mit – der Spielmannszug und die Löschzwerge der Freiwilligen Feuerwehr Kierspe sind zudem Teil des karnevalistischen Straßenumzuges.

Die Nachbarstadt Wipperfürth gilt seit jeher als „das“ hiesige Zentrum karnevalistischen Geschehens schlechthin, an dem sich das Narrenvolk „rings ums Städtchen“ zu orientieren hat – und das zweifelsfrei dann auch tut. Tausende Zuschauer, darunter auch viele aus den umliegenden Volmestädten Kierspe, Meinerzhagen und Halver, säumten dicht gedrängt am Sonntagnachmittag die Straßen der Wipperfürther Innenstadt und warteten geduldig auf den „Zoch“.

Die heiße Phase der Karnevals-Session beginnt in Wipperfürth jeweils bereits an „Weiberfastnacht“ – mit allen Facetten, die „König Karneval“ so im Gepäck hat. Sehr zur Freude der Jecken war es dem Organisationsteam der Wipperfürther Karnevalisten von der „Narrenzunft Neye“ wiederum gelungen, einen mit insgesamt 37 Motivwagen und Fußtruppen bestückten Zug auf die Beine zu stellen, der sich dann nach und nach seinen Weg von der Neye-Siedlung über die Hoch- und die Untere Straße bahnte. Dabei hatten die einzelnen Motivwagen wohl tonnenweise „Kamelle und Strüssjer“ im Gepäck, die bei der wartenden Menge auch hoch willkommen waren. Auch der Spielmannszug der Kiersper Feuerwehr und die Löschzwerge marschierten im Zug mit und sorgt für die passende Musik sowie für Kamelle.

Vereine und kirchliche Stellen, Nachbarschaften und Dorfgemeinschaften hatten ihrer Kreativität beim Gestalten der Motivwagen auch in diesem Jahr wieder freien Lauf gelassen. Was allerdings dabei diesmal nahezu gänzlich fehlte, das war die ein oder andere Persiflage auf die „große“ Politik oder zumindest doch auf das kommunale Geschehen vor Ort und in der Nachbarschaft. Mit einer Ausnahme: Da wurde doch tatsächlich die vor Jahrzehnten erfolgte Stilllegung der Bahnstrecke „auf die Schippe“ genommen. Doch sei‘s drum: Wohl die Allermeisten freuten sich wieder einmal über die Vielfalt dessen, was im kleinen Wipperfürth am Karnevalssonntag buchstäblich „auf die Beine“ gestellt wurde – und gleichermaßen sicher auch bereits auf die nächste närrische Session.

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