Spiele fördern Miteinander von Eltern und Kindern

+
Das Interesse der Kinder und Eltern an der Spielzeit im Jugendzentrum Rönsahl hielt sich in Grenzen. Die Anwesenden hatten aber viel Spaß, die neuen Spiele kennenzulernen. ▪

RÖNSAHL ▪ Der Ablauf des Nachmittags gestaltete sich wenig positiv. Das allerdings lag kaum am ausrichtenden Team des Rönsahler Jugendzentrums, das unter Federführung von Betreuerin Kerstin Busse und in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Märkischen Kreises am Samstagnachmittag zu einem Eltern-Kinder- Nachmittag eingeladen hatte. Das Motto lautete „Spielzeit“.

Es sollte darum gehen, anhand von einer großen Auswahl an wohl bekannten – vor allen Dingen aber an neuen Spielen – die Freude am Spielen als solchem wieder oder neu zu entdecken. Dabei stand nicht zuletzt auch der Gedanke Pate, dass Eltern auf diese Weise einmal „außer der Reihe“ Zeit für ihre Kinder mitbringen und gemeinsam mit ihren Kleinen einen Weg zu sinnvoller Freizeitgestaltung finden sollten. So weit so gut. Karina Klopatz und Christiane Huthmann von Jugendamt hatten deshalb auch jede Menge an nicht nur unterhaltsamen sondern gleichermaßen auch pädagogisch wertvollen Spielen mitgebracht.

Rund 50 verschiedene Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele türmten sich auf dem im Jugendzentrum vorhandenen Billardtisch und schienen geradezu auf „Kundschaft“ zu warten. Und eben die blieb leider weitgehend außen vor. Ursprünglich bereits für den Februar geplant, dann aber wegen des damals herrschenden tiefen Winters ausgefallen, sollte der Spielnachmittag nun nachgeholt werden.

Aber – und das war durchaus nachzuvollziehen – machte der relativ schöne Frühlingstag den Veranstaltern auch diesmal einen Strich durch die Rechnung. Nur wenige Kinder und gerade mal eine Mutter waren gekommen, um gemeinsam und miteinander zu spielen.

Die jedoch freuten sich über die große Auswahl an Spielen, die von „Dominion“, dem Spiel des Jahres 2009, und dem zum Kinderspiel des Vorjahrs erkorenen „Wer war`s?“ bis zum altbekannten „Mensch ärgere Dich nicht“ reichten, und machten von dem vorhandenen Angebot dann auch reichlich Gebrauch.

Dass man im Ansatz zu einem solchen Kennenlern-Angebot vor allem neuer und pädagogisch sinnvoller Spiele für Eltern wie Kinder gleichermaßen durchaus richtig liegt, davon zeigten sich die Jugendbetreuerinnen durchaus überzeugt. Sie wollen ähnliche Angebote im Jugendzentrum auch in Zukunft unterbreiten ▪ cr

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare