Neue Sperrmüllregelung wird gut angenommen

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Die Neuregelung der Sperrmüllabfuhr bereitet in Kierspe keine Probleme.

Kierspe - Seit Anfang des Jahres sind die Termine für die Abholung des Sperrmülls in Kierspe limitiert. Trotz der Einschränkung für die Kiersper zieht der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Klaus Müller eine positive Bilanz.

„Kommt! Lasset von Tonne zu Tonne uns eilen! Wir wollen dem Müll eine Abfuhr erteilen“, so formulierte Heinz Erhard in seinem Chor der Müllleute. Zumindest wenn es um den Sperrmüll geht, müssen die zuständigen Entsorger deutlich seltener durch die Volmestadt eilen, denn seit Anfang des Jahres dürfen die Kiersper pro Jahr und Haushalt nur noch sechs Abfuhrtermine bei der Stadt beantragen. 

„Das läuft ganz und gar ohne Probleme“, freut sich der für die Abfallentsorgung zuständige Verwaltungsmitarbeiter Klaus Müller. Lediglich in einem Fall sei es vorgekommen, dass der Hausbesitzer nach dem „Verbrauch“ seiner sechs Fahrten noch einmal Müll an die Straße stellte, schildert Müller. „Diesen Abfall haben wir dann auch noch einmal abgeholt, verbunden mit dem Hinweis, dass es sich um eine Ausnahme handelt und alle weiteren Fahrten auf Rechnung des Verursachers gehen.“ Seitdem schreibt Müller auch all denen eine E-Mail, die bereits fünf Mal eine Abfuhr beantragt haben. „Doch auch dort gibt es keine negativen Rückmeldungen.“ Der Verwaltungsfachmann ist selbst ein wenig überrascht, wie reibungslos die Umstellung funktioniert hat. Schließlich gab es in der Vergangenheit Kiersper, die den Entsorger bis zu 22 Mal im Jahr bestellten – manchmal nur, um einen einzelnen Stuhl abzuholen. 

Als die Politiker sich Ende des vergangenen Jahres mit der neuen Regelung beschäftigten, gab es von einigen wenigen Bedenken, dass mit der neuen Regelung auch das Abladen des Abfalls im Wald und an den Wegen zunehmen würde. Müller: „Das habe ich nicht erwartet und es ist auch keine deutliche Zunahme zu verzeichnen.“ Damit möchte er aber nicht beschönigen, dass es nach wie vor Menschen gebe, die ihren Sperrmüll und auch ihren Grünschnitt in die Natur werfen würden. Deshalb fahre der Bauhof auch regelmäßig die „neuralgischen“ Punkte im Stadtgebiet an – dazu gehören auch die Wanderparkplätze Handweiser und Schnörrenbach, an denen immer wieder Säcke zu finden seien. 

Der Parkplatz Schnörrenbach solle in naher Zukunft auch mit schwerem Gerät angefahren werden. „Dort wollen wir mit einem Radlader auch noch mal die Böschungen abräumen, damit der Platz einen insgesamt aufgeräumten Eindruck macht, damit nicht bereits das Erscheinungsbild dazu einlädt, dort verbotenerweise seinen Abfall zu entsorgen“, sagt Müller abschließend. 

Weitere Informationen unter www.kierspe.de/de/abfallwirtschaft/. Dort findet sich auch ein Anmeldeformular.

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