Empfang für die neuen Erdenbürger

Diesmal konnte Initiatorin Monika Baukloh (links im Bild) rund 25 Eltern und ihre Kinder beim Neugeborenenempfang des SPD-Ortsvereins im Rathaus begrüßen. - Fotos: Goldbach

Kierspe - Zum achten Mal lud die Kiersper SPD unter Federführung der Ortsvereinsvorsitzenden Monika Baukloh zum Neugeborenenempfang in den Ratssaal ein. Rund 25 Eltern folgten der Einladung und besuchten die informative Veranstaltung zusammen mit den Neugeborenen, Geschwisterkindern und Großeltern.

Von Gertrud Goldbach

Vor Ort erwartete die Gäste ein einladendes Frühstücksbüfett. Initiatorin Monika Baukloh begrüßte die Gästeschar zusammen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. Sie machte die jungen Familien noch einmal darauf aufmerksam, dass sie aus Gründen des Datenschutzes nicht die Möglichkeit habe, die Adressen der Eltern herauszufinden, die Familienzuwachs bekommen haben. „Wir haben daher vor allem durch Berichte in der Meinerzhagener Zeitung auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht.“ Die Zahl der Geburten sei in 2014 mit 149 im Vergleich zu 2013 (173 Geburten) rückläufig gewesen, informierte Baukloh die Besucher. Musikalisch wurden diese durch den Meinerzhagener Kinderchor begrüßt. Die jungen Gesangstalente schmetterten fröhlich „Hallo, guten Morgen, guten Tag“ und ernteten kräftigen Applaus für ihren schwungvollen Auftritt.

Monika Baukloh zitierte den Filmproduzenten Walt Disney, der einmal sagte: „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

Diesen Mut wünschte sie auch den Neugeborenen auf ihrem Lebensweg, ebenso wie ihren Eltern. Dann verteilte sie Infomappen mit wichtigen Tipps, Terminen und Angeboten „rund ums Kind“ an die Eltern und Plüschstörche an die Babys.

Bürgermeister Frank Emde und seine Stellvertreterin Marie-Luise Linde ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, die Neugeborenen und ihre Eltern im Rathaus zu begrüßen. Auch MdL Gordan Dudas, der in Düsseldorf Mitglied des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend ist, richtete das Wort an die Gäste und überbrachte Grüße von Ministerin Ute Schäfer. Dudas zeigte sich überzeugt, dass der ländliche Zusammenhalt über Vereine und Institutionen in einer Kleinstadt größer sei als in den Metropolen. Als Beispiel dafür nannte er die Kiersper Löschzwerge der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hätten sich als erste Kindergruppe der Feuerwehr in NRW gegründet.

Die Besucher konnten sich sofort einen Eindruck von der Arbeit der Löschzwerge verschaffen – diese waren ebenso mit einem Stand vertreten, wie zahlreiche weitere Institutionen und Vereine, deren Angebote für junge Familien interessant ist.

Dazu zählten auch das DRK, das Awo-Familienzentrum, einige Kindergärten, das Kiersper Hallenbad oder die Frühförderstelle Lüdenscheid.

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