Bildung: Bewährtes erhalten und Angebote ausbauen

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Die Bildungslandschaft in Kierspe machten Manuela Sieffert-Meisterjahn, Jörg Hentschel, Monika Baukloh, Oliver Busch und Carsten Möller (von links) zum Thema.

Kierspe - Für die Sozialdemokraten, die die mit Abstand größte Fraktion im Rat stellten, als die Schulgebäude in Kierspe gebaut wurden und damit der Grundstein für den Schulstandort gelegt wurde, ist die Bildung immer noch ein wichtiges Thema. Vor allem die Stärkung der Gesamtschule und der Ausbau der Ganztagsbetreuung liegt den SPD-Mitgliedern am Herzen.

Von Johannes Becker

„Wir freuen uns, dass es in unserer Stadt ein breites Spektrum an Kindertagesstätten und auch an Trägern dieser Einrichtungen gibt. Wir glauben aber auch, dass dieses Angebot weiter ausgebaut und vor allem flexibler für Familien gestaltet werden sollte. Auch ist es unser Ziel, die beitragsfreien Kindergartenjahre auszuweiten, das geht natürlich nur auf Bundes- und Landesebene. Aber dorthin haben wir mit Gordan Dudas und Petra Crone gute Verbindungen“, steigt die Kiersper SPD-Vorsitzender Monika Baukloh in das Thema ein.

Und Bürgermeisterkandidat Jörg Hentschel ergänzt: „Dabei wollen wir aber die Schulen nichts aus dem Auge verlieren. Wir möchten auch weiterhin, dass die Eltern sich die Schule aussuchen können, die zu ihrer Familie am besten passt. Auch im Hinblick auf die Ganztagesbetreuung, die es leider nicht an jedem Standort gibt. Dabei ist das wichtig, denn auch für Schüler, die keine Nachmittagsbetreuung benötigen, ist es wichtig, ein Betreuungsangebot in den Ferien bieten zu können.“ In diesem Zusammenhang unterstrich Oliver Busch auch die Bedeutung der Gesamtschule und sprach sich für eine Stärkung dieses Angebotes aus. „Um diese Schule beneiden uns viele Städte im Umkreis. Dabei ist es uns wichtig, dass die Stellen der Schulsozialarbeiter in vollem Umfang erhalten bleiben und auch auch der Schulsozialpädagoge weiter für alle Schüler der Stadt ansprechbar bleibt“, so Busch. Die Kooperation zwischen den Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Vereinen, Jobcenter, Industrie und Stadtverwaltung bezeichnete er als wichtiger denn je. „Diese Zusammenarbeit möchten wir in Zukunft weiter unterstützen und möglichst vorantreiben.“

„Doch die Schule fängt nicht beim Gebäude an, eine wichtige Aufgabe der Stadt und damit auch des Rates ist es, für die Schulwege zu sorgen. Dabei ist es uns wichtig, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und darauf zu achten, in welchem Zustand die Wege sind, die die Kinder dieser Stadt jeden Tag gehen müssen“, sind die Gedanken von Carsten Möller zu diesem Thema, der sich wünscht, dass die Wegeführung immer wieder überdacht wird, um sie neuen Erfordernissen anzupassen.

Sorgen bereitet den Kiersper Sozialdemokraten auch der Zustand einiger Schulgebäude. Dort würden sie sich wünschen, dass mehr Geld für die Instandhaltung ausgegeben werde, um das gute Angebot, das es ihrer Meinung nach in der Stadt gibt, zu erhalten und den Kinden ein Umfeld bieten zu können, in dem das Lernen auch Spaß macht.

„Wir sind stolz auf unsere Stadt. Doch das ist kein Grund nicht auch in Zukunft mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und die Wünsche der Menschen, die hier leben, ernst zu nehmen, auch wenn es sich um Schüler handelt“, so Manuela Sieffert-Meisterjahn abschließend.

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