SPD: Klares Nein zur Spielhalle

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Christian Reppel und Marc Voswinkel erteilen für die SPD der Spielhalle am Wildenkuhlen eine klare Absage. ▪

KIERSPE ▪ Mit einem klaren Nein begegnet die Kiersper SPD-Fraktion den Plänen eines Spielhallen-Betreibers zum Bau eines Bowlingcenters mit angeschlossener Spielhalle an der Kreuzung Wildenkuhlen. „Unsere ablehnende Haltung bezieht sich aber auch auf andere Grundstücke an dieser Kreuzung“, unterstrich der Fraktionsvorsitzende Marc Voswinkel.

Begründet wird diese Haltung mit dem „Auftrag der Bürger“, die sich vor vier Jahren mit rund 2000 Unterschriften gegen den Bau einer solchen Einrichtung an der Kreuzung ausgesprochen hätten. „Den Wunsch der Einwohner sehen wir nach wie vor als aktuell an. Allerdings rufen wir auch alle Kiersper auf, klar Stellung zu beziehen, da wir vermuten, dass die Mehrheiten im Rat einen Beschluss fassen werden, der den Bau einer Spielhalle an dieser Stelle zulassen wird“, so Voswinkel.

Der Politiker ergänzt, dass er, genau wie seine Parteifreunde, grundsätzlich für ein Bowlingcenter und einen gastronomischen Betrieb an dieser Stelle wäre, aber nicht um den Preis eines Centers, an dem um Geld gespielt wird.

Marc Reppel, SPD: „Wir sehen in dem Bowlingcenter auch nur ein Bonbon, mit dem wir geködert werden sollen, der Spielhalle zuzustimmen. Wir sind der Meinung, dass solch ein Betrieb an solch exponierter Stelle nichts zu suchen hat“

„Wir haben im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung den Beschluss gefasst, die diskutierten Standorte ergebnisoffen zu prüfen. Allerdings befürchten wir, dass von der Stadtverwaltung der Standort am Wildenkuhlen bevorzugt wird“, ergänzt Voswinkel. ▪ Johannes Becker

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