Sparkasse stellt Sportvereinen 30 000 Euro zur Verfügung

Rita Kimmel und Wolfgang Opitz freuen sich, dass die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen zusätzliche 30 000 Euro für die Sportvereine zur Verfügung stellen kann. - Foto: Becker

KIERSPE/MEINERZHAGEN - Jahr für Jahr unterstützt die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen örtliche Vereine, Einrichtungen und Organisationen mit rund 100 000 Euro. Ein unverzichtbarer Beitrag zum öffentlichen Leben in Kierspe und Meinerzhagen. Und in diesem Jahr werden sogar noch einmal 30 000 Euro draufgepackt. Allerdings gibt es dieses Geld nur für Sportvereine.

Sport-Taler nennen Sparkassenvorstand Wolfgang Opitz und Marketing-Mitarbeiterin Rita Kimmel die Aktion bei der Vorstellung. Das Geld stammt aus der Sparlotterie der Sparkassen – früher als PS-Lotterie bekannt. „Mit dem Kauf dieser Lose unterstützen die Kunden auch das Gemeinwohl. Denn 25 Prozent des Einsatzes stehen als Sparlotterie-Zweckertrag zur Verfügung. Dadurch sind wir in der Lage, in jedem Jahr eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen in unserer Region zu fördern. Die Unterstützungszwecke sind eng definiert, so dass die Förderungen gezielt und nachhaltig sind“, erklärt Opitz.

Da der Verkauf dieser Lose im vergangenen und in diesem Jahr ausgesprochen gut lief, stehen der Sparkasse nun zusätzliche 30 000 Euro zur Verfügung, die an Sportvereine ausgeschüttet werden sollen – in Form eines Wettbewerbs.

Allerdings müssen die Vereine einige Voraussetzungen erfüllen, um eine Chance zu haben, an Geld aus diesem Topf zu kommen. So müssen die Vereine, die sich bewerben, Mitglied im Stadtsportverband in Kierspe oder Meinerzhagen sein. Opitz: „Wir möchten durch die Aktion das Sportangebot in beiden Städten voranbringen. Ein Verein, der nur für sich arbeitet und sich nicht über die Mitgliedschaft im Stadtsportverband für übergeordnete Sportinteressen einsetzt, passt aus unserer Sicht daher nicht in die besondere Aktion hinein.“

Entscheidend ist auch, dass der Verein eine aktive Jugendarbeit betreibt. „Nur durch eine engagierte Jugendarbeit hat ein Verein auf Dauer eine Überlebenschance. Wir sind davon überzeugt, das jede Minute, die der Verein in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen investiert, sich lohnt. Davon profitieren die Jugendlichen, der Verein und letztlich auch die Gesellschaft. Mit dem Wettbewerb sollen deshalb Vereine eine Chance haben, die mindestens 20 Jugendliche in ihren Reihen betreuen“, so Opitz.

Kimmel und Opitz machten aber auch deutlich, dass mit dem Geld nicht die laufenden Kosten des Vereins gedeckt werden sollen. Vielmehr werde bei der Mittelvergabe auf den nachhaltigen Charakter der Maßnahme Wert gelegt. Opitz: „Wichtig ist auch, dass wir als Sparkasse Hilfe zur Selbsthilfe leisten möchten. Das bedeutet, dass wie dazu beitragen, fehlende Mittel für ein neues Projekt beziehungsweise eine Neuanschaffung bereitzustellen. Dennoch ist auch weiterhin ein Eigenanteil des geförderten Vereins erforderlich.“

Vereine haben bis zum 13. September Zeit, sich mit ihren Projekten oder geplanten Neuanschaffungen zu bewerben. „Dazu haben wir ein Formular auf unsere Homepage (www.spkmz) gestellt, in dem alle Rahmenbedingungen aufgelistet sind“, so Kimmel. Welche Maßnahmen in welcher Höhe gefördert werden, entscheiden dann Sparkassen-Mitarbeiter und Vorstand bis zum 30. September. „Dabei orientieren wir uns aber auch weiterhin an der Größe des Vereins und an der Anzahl der Jugendlichen. Was sich im Vergleich zu ähnlichen Spendenaktionen der Vergangenheit aber ändert, ist der Bezug zu konkreten Vorhaben eines Vereins. So können wir sicherstellen, dass das Geld aus dem Sparkassen-Lotterietopf zielgerichtet investiert wird“, unterstreicht Opitz, der die Gelegenheit nutzt, auch noch einmal Werbung für die Sparkassen-Lotterie zu machen: „Mit dem Zweckertrag der Lotterie fließt Geld, das unsere Kunden eingesetzt haben, zurück in bürgernahe Projekte in unserem Geschäftsgebiet. Ein Los kostet sechs Euro, davon werden 4,80 Euro dem Teilnehmer als Spargutschrift gutgeschrieben. Der eigentliche Loseinsatz beträgt also lediglich 1,20 Euro. Daraus werden auch die Preise finanziert, so können monatlich 100 000 Euro, Autos, Kameras oder auch Reisen gewonnen werden. Pro Los erhalten wir als Sparkasse 30 Cent zurück, mit denen wir regionale Projekte fördern – in diesem Fall den Sport-Taler.“ - Johannes Becker

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