Geschäftshaus an Kreuzung Wildenkuhlen wird saniert

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Das Wohn- und Geschäftshaus an der Kreuzung Wildenkuhlen wurde von der Sparkasse gekauft und soll in den nächsten Monaten modernisiert und umgebaut werden.

Kierspe - In der Facebook-Gruppe „Du bist Kiersper“ wurden in den vergangenen Tagen über die Zukunft des Hauses Schnörrenbach diskutiert. Dabei hieß es unter anderem, die Sparkasse habe dieses Gebäude gekauft und wolle es umbauen. Das stellte sich aber mittlerweile als Missverständnis heraus. Gekauft wurde tatsächlich ein Eckgebäude an der Kreuzung Wildenkuhlen.

Von Johannes Becker

Die Freude bei etlichen Facebook-Nutzern war groß, als ein Mitarbeiter der Sparkasse mitteilte, dass die Bank Haus Schnörrenbach gekauft habe und nun umbauen werde. Doch auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Kommunikationsfehler innerhalb der Sparkasse handelte. „Wir haben das Eckgebäude an der Kreuzung Wildenkuhlen erworben und wollen es in ein modernes Geschäfts- und Wohnhaus umbauen“, teilt Marketing-Leiter Arnd Clever auf Anfrage mit.

Bereits in wenigen Wochen soll mit dem Umbau begonnen werden, damit dieser noch im Sommer abgeschlossen werden kann. Zu den genauen Plänen konnte Clever nichts mitteilen. Nur soviel: „Bei dem mittlerweile deutlich in die Jahre gekommenen Haus besteht ein Investitionsstau. Deshalb konzentrieren sich unsere Bemühungen darauf, durch den Umbau ein zeitgemäßes Gebäude zu schaffen, das den heutigen Ansprüchen gerecht wird.“

Die Kaufsumme und auch die Umbaukosten waren nicht zu erfahren. Ähnlich ist die Sparkasse auch mit einer Immobilie in Meinerzhagen verfahren. Dort wurde von der Bank das Gebäude an der Oststraße gekauft, in dem sich die Polizeiwache befindet. Nach einer erfolgten Modernisierung und einem zeitgemäßen Umbau soll die Polizei dort auch wieder Mieter werden. In der Zwischenzeit ziehen die uniformierten Beamten in ein Gebäude nebenan, in dem jetzt die Kriminalpolizei ihren Dienst versieht.

Zu Mietern in dem Haus am Wildenkuhlen konnte Clever noch nichts sagen.

Ungeklärt bleibt damit aber weiter das Schicksal des Hauses Schnörrenbach. Nach Auskunft des Beigeordneten Olaf Stelse versuche der Inhaber weiterhin die immer mehr zur Ruine verfallende Immobilie zu veräußern.

Das wird bei dem jetzigen Erscheinungsbild aber sicher nicht einfach. Zahlreiche Scheiben sind eingeschlagen, hinter der aufgebrochenen Tür im Erdgeschoss stapeln sich Säcke mit alter Kleidung und im Hof liegen alte Reifen, Bauschutt und etliche Farbeimer. Nichts deutet darauf hin, dass der Eigentümer auch nur einen Finger gerührt hat, damit das Gebäude in einem Äußeren erscheint, das Lust auf eine weitere Nutzung machen würde. Und der geschäftliche Erfolg der früheren Pächter macht ebenfalls wenig Hoffnung.

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