Hentschel kritisiert Zusammenlegung

Jörg Hentschel kritisiert die Zusammenlegung der Sachgebiete Soziales und Ordnung.

KIERSPE - „Sparen ist gut. Aber nicht am falschen Ende. Ich bin sehr verwundert über die neuesten Pläne der Kiersper Verwaltungsspitze. Der Bürgermeister und sein Gehilfe scheinen ernsthaft zu erwägen, den Fachbereich ,Soziales und Jugend’ nach der Pensionierung von Rita Kattwinkel in die Abteilung ,Ordnung und Umwelt’ abzuschieben“, kritisiert Jörg Hentschel, Bürgermeisterkandidat der SPD das Vorhaben der Stadtverwaltung.

Von Johannes Becker

„Als Begründung führen sie an, die meisten Aufgaben liefen in festen Bahnen, für Asylangelegenheiten gäbe es eine feste Kraft und der Rest wäre weitgehend ein Selbstläufer“, kritisiert Jörg Hentschel, Bürgermeisterkandidat der SPD das Vorhaben der Stadtverwaltung.

Seiner Meinung nach könne man dieses Vorhaben nur so verstehen, dass Kattwinkel bisher „einen lauen Job geschoben“ und Wolfgang Plate, Leiter des Ordnungsamtes noch reichlich Kapazitäten frei habe, um diese „unwichtigen Tätigkeiten“ so nebenbei zu erledigen.

Weiter äußert sich Hentschel dahingehend, dass nach den Worten des Bürgermeisters diese Maßnahme erst einmal kommissarisch und für ein Jahr erfolgen solle. Sein Beigeordneter werde da aber deutlicher und zeige, wohin die Reise gehen solle, da dieser die Zusammenlegung als Teil des Haushaltssicherungskonzeptes und damit als unverzichtbar bezeichnet habe.

Natürlich nutzt der Bürgermeisterkandidat seine Kritik auch als Eigenwerbung: „Ich werde als Bürgermeister alles dafür tun, den Fachbereich ,Soziales’ mit all seinen wichtigen Aufgaben, vorrangig dem demografischen Wandel, zu erhalten und versuchen den Sozialausschuss wieder zu stärken. Aus meinem jetzigen Beruf kenne ich die negativen Auswirkungen von erhöhter Arbeitsbelastung durch Zusammenlegungen. Die Gesundheit der Mitarbeiter, ihre Motivation und damit das gesamte Arbeitsklima leiden unter solchen Maßnahmen. Deswegen werde ich mich dafür einsetzen, die Mitarbeiter der Stadt und damit die Kiersper Bevölkerung davor zu schützen.“

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