Wie geht’s jetzt weiter im Hand in Hand?

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Auch das Repair-Café pausiert derzeit.

Kierspe - Nachdem die positiven Ergebnisse des Lockdowns sichtbar sind, hat auch die Stadt Kierspe reagiert und das Bürgerhaus an der Fritz-Linde-Straße grundsätzlich wieder freigegeben, in dem auch das Soziale Bürgerzentrum Hand in Hand seinen Sitz hat.

Für den Vorstand stellt sich daher die Frage: „Wie gehen wir jetzt mit unseren Angeboten um?“ Der dringlichste Bereich, nämlich die Ausgabe von Lebensmitteln durch die Vorratskammer, konnte auch während des Lockdowns aufrecht erhalten werden. Dank einer Sondergenehmigung für einige Hand-in-Hand-Mitarbeiter und der tätigen Hilfe freiwilliger Fahrer war es möglich, im Bürgerhaus Lebensmittelpakete zu packen und sie an alle Gäste auszufahren, die sich dafür beim Bürgerzentrum gemeldet hatten.

„Das soll auch weiterhin so bleiben, damit diese Familien Unterstützung bekommen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Finanzierung sei einerseits durch großzügige Einzelspenden gesichert, andererseits auch durch Zuschüsse der „Aktion Mensch“, die solche Projekte ebenfalls fördere. Die im Bürgerhaus stattfindenden Angebote „Kleiderschrank und Kleiderannahme“, „Fundgrube“, „Kaffeetisch“, „Kinderspielecke“ und „Repair-Café“ werden erst wieder geöffnet, „wenn wir zusammen mit den zuständigen Stellen ein sicheres Hygienekonzept erarbeitet haben“, heißt es weiter.

„Viele unserer Mitarbeiter und auch Gäste gehören zu besonders gefährdeten Risikogruppen, die wir auf keinen Fall einer Ansteckungsgefahr aussetzen wollen. Deshalb bitten wir auch um Verständnis dafür, dass wir bis auf Weiteres keine Sachspenden entgegennehmen können.“ Wer in den vergangenen Wochen für das Bürgerzentrum Kleidung oder Haushaltsgegenstände aussortiert hat, sollte, so der Wunsch der Mitarbeiter, die Sachen noch eine Weile festhalten, bis eine Annahme der Dinge wieder möglich sein wird.

„Von der Resonanz auf unseren Aufruf, für die Familienfahrt zu spenden, waren wir überwältigt. Natürlich sind auch diese Pläne erst einmal auf Eis gelegt, genau wie die Anfrage nach einer Ferienwoche für Kinder, die bisher ebenfalls von der Aktion Mensch angeboten wurde. Auch hier werden wir verantwortungsvoll abwägen, wann diese Angebote durchgeführt werden können – aufgeschoben ist in diesem Fall nicht aufgehoben“, heißt es aus dem Bürgerzentrum.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Tätigkeit betrifft die Beratung, die üblicherweise während der Öffnungszeiten stattfindet. „Gäste mit konkreten Anliegen können uns dazu per E-Mail (info@handinhand-kierspe.de) kontaktieren und wir werden versuchen, eine telefonische Beratung zu vermitteln“, heißt es abschließend.

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