Hauptamtliche Kraft bei Hand in Hand

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Sabine Grützmacher (links), die erste hauptamtliche Kraft des Vereins Hand in Hand, trat am Mittwoch ihre Stelle an. Dabei war sie gleich mitten im Betrieb, denn auch in der Kleiderkammer herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Die stellvertretende Vorsitzende Claudia Lüsebrink-Wirth hieß die neue Mitarbeiterin willkommen. Auf sie wartet ein vielfältiges Aufgabenspektrum.

KIERSPE - Der Verein Hand in Hand hat eine hauptamtliche Kraft gesucht, gefunden und eingestellt: Sabine Grützmacher nahm am Mittwoch die Arbeit auf. Ihre Aufgabe ist die fachliche Begleitung des sozialen Bürgerzentrums. Die Stelle umfasst 25 Stunden im Monat und dient auch der Koordinierung der verschiedenen Handlungsfelder.

Von Rolf Haase

Die 27-Jährige ist vielen bekannt als Leiterin des Jugendzentrum Rönsahl, wobei sie geheiratet hat und früher Hering hieß. Bei Hand in Hand ist sie im Einzelnen zuständig für die Betreuung und den Ausbau der bestehenden Angebote sowie für Projektarbeit, zeichnet weiterhin verantwortlich für die Gewinnung, Fortbildung und Begleitung der Mitarbeiter und unterhält den Kontakt zur Kommune, zu den Schulen, Kirchengemeinden und Vereinen.

Sabine Grützmacher kommt aus Morsbach, ist in Waldbröl zur Schule gegangen und hat in Kiel das Doppeldiplom für Sozialpädagogik und Sozialarbeit erworben. Derzeit arbeitet sie noch an ihrer Masterarbeit über Medienpädagogik und international vergleichende Soziologie. An der Stelle reizte die junge Frau, die inzwischen in Gummersbach wohnt, vor allem das vielfältige Aufgabenspektrum und die Möglichkeit, dass sich beide Jobs prima ergänzen, zumal sie in Rönsahl nur eine Dreiviertelstelle hat, da passt der Minijob ideal.

Nachdem sie zuerst studienbegleitend in einem Frauennetzwerk überwiegend organisatorisch und konzeptionelle gearbeitet hat, trat sie im Sommer des vorigen Jahres die Stelle im Jugendzentrum des Grenzdorfes als ihre zweite, nun wieder praktisch ausgerichtete Stelle an.

Die stellvertretende Hand-in-Hand-Vorsitzende Claudia Lüsebrink-Wirth freut sich über eine so qualifizierte Mitarbeiterin. Sie erwähnt, dass bei der Größe des Vereins und dem Arbeitsvolumen der ehrenamtliche Vorstand an Grenzen gestoßen sei, weshalb die Entscheidung für die Einstellung gefallen sei.

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