Kommune beteiligt sich am „Wattbewerb“ und hofft auf Mitstreiter

Sonnige Aussichten für Kierspe

Die Firma Goletz geht in Sachen Fotovoltaik mit gutem Beispiel voran.
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Die Firma Goletz geht in Sachen Fotovoltaik mit gutem Beispiel voran.

Sonnige Aussichten: Die Stadt Kierspe nimmt an der Fotovoltaik-Challenge „Wattbewerb“ teil. Ab sofort heißt es, möglichst schnell die bereits installierte Fotovoltaikleistung in Kierspe zu verdoppeln. „Mitmachen kann dabei jeder, egal ob Unternehmen, Landwirtschaft, Vereine oder private Bürgerinnen und Bürger.

Kierspe - Jede Fotovoltaikanlage die nach dem 12. Februar 2021 installiert wurde, zählt und bringt die Stadt Kierspe näher an den Sieg“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Ins Leben gerufen, wurde der „Wattbewerb“ von Fossil Free Karlsruhe und den Parents for Future Germany. Als Hauptziel der Städte-Challenge formulieren die beiden Organisationen die Beschleunigung der Energiewende durch den Ausbau der Fotovoltaik, um damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz im Rahmen des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu leisten. „Zurzeit sind in Kierspe etwa 230 Fotovoltaikanlagen installiert mit einer Gesamtleistung von rund 3700 kWp“, heißt es weiter. Auch die Stadt selbst hat bereits Fotovoltaikanlagen auf verschiedenen kommunalen Gebäuden wie zum Beispiel auf der Gesamtschule oder auf dem Rathaus. Damit sei aber das solare Potenzial des gesamten Stadtgebiets noch nicht ausgeschöpft.

Die Stadt Kierspe möchte den „Wattbewerb“ nutzen, um das Thema Erneuerbare Energien präsenter zu machen, unter anderem durch die Umsetzung von Maßnahmen aus dem verabschiedeten Klimaschutzkonzept. „Unsere Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, sich umfassend zu informieren. Zu Anfang werden wir Informationsmaterial zu Fotovoltaik, Förderprogrammen und Beratungsangeboten auf unserer Homepage gebündelt zur Verfügung stellen. Weitere Aktionen darüber hinaus sind bereits in Planung“, erklärt die Klimaschutzmanagerin Silja Hohmann. Wer Klimaschutzideen hat oder schon Projekte umgesetzt hat, kann diese der Stadtverwaltung über das neue Kontaktformular auf der Homepage mitteilen. Zu finden ist es unter Leben in Kierspe – Klimaschutz. „Uns ist es wichtig, dass wir möglichst viele Interessierte aus verschiedenen Bereichen einbinden können, denn nur gemeinsam können wir dem Klimawandel entgegentreten“, fügt Silja Hohmann an.

Laut Initiatoren wird der Wettbewerb über zwei bis drei Jahre laufen und endet sobald die erste Stadt ihre installierte Solarleistung verdoppelt hat. Die zehn höchstplatziertesten Städte bekommen den Titel Wattbewerb-Solarstadt Deutschland. Wer schon an einer ersten Beratung teilnehmen möchte, kann dies am 17. November tun. Der Verein Energiewende ER(H)langen lädt um 19.30 Uhr über die Plattform des „Wattbewerbs“ zu einer Bürger-Solar-Beratung ein (https://wattbewerb.de/events/).

Nun sind die Kiersper gefragt. So appelliert die Stadt: „Nutzen Sie das Potenzial Ihres Daches und entscheiden Sie sich für eine Art der Energieerzeugung, die nachhaltig und langfristig kostensparend ist.“

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