Zehn Jahre „Helfer vor Ort“: Zahlreiche Gratulanten

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Der neue Einsatzwagen wurde feierlich eingeweiht. Die Anschaffung war durch zahlreiche Spenden möglich geworden.

Kierspe -  George Freiwat, Notfallseelsorger und einer der vielen Gratulanten, hatte auf der Homepage der „Helfer vor Ort“ ein Foto entdeckt, auf dem Fares Bäcker mit seiner Familie Monopoly spielt.

Das Bild hat gleich doppelte Bedeutung: Zum einen zeigt es, dass die „Helfer vor Ort“ im Notfall jede noch so entspannte Situation verlassen müssen, wenn sie Bereitschaft haben. Zum anderen unterstreicht es die Unterstützung durch die Familien. Die waren anlässlich des zehnjährigen Bestehens ausdrücklich eingeladen und feierten am Samstagnachmittag mit dem DRK-Ortsverein und vielen Gästen ein rundum gelungenes Sommerfest.

Die beiden Vorsitzenden Jochen Reiffert und Fares Bäcker konnten auf dem Tulpenplatz zahlreiche Abgeordnete aus Kreistag und Rat begrüßen. Bürgermeister Frank Emde, zugleich Schirmherr der „Helfer“ und Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins, vertrat die Stadt, Ulrich Duffe den Landrat des Märkischen Kreises. Auch die zahlreichen Sponsoren waren gekommen und Jochen Reiffert konnte von George Freiwat und den Rönsahler Landfrauen weitere „Flachgeschenke“, in diesem Fall Briefumschläge mit Spenden, entgegennehmen.

Erster Höhepunkt des Tages war die Einweihung des neuen Einsatzwagens. Dieser war überwiegend von der Sparkassenstiftung finanziert worden, aber viele private Förderer hatten ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. Vom Autohaus Knabe gab es zum zehnjährigen Bestehen einen Satz Winterreifen.

Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Gäste dem umfangreichen Programm zuwenden, welches das Organisations-Team in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatte. Am Würstchengrill wurden die Helfer von Heike Weiß unterstützt, die ihren Imbiss sonst an der Osemundstraße betreibt. Murat Soldamli war mit seinem Eiswagen gekommen, der Soziale Arbeitskreis des Ortsvereins sorgte für Kaffee und Kuchen und die „Kiersper Jungs“, eine Formation des Kiersper Schützenvereins, waren am Bierrondell aktiv. Auch bei den Kindern kam keine Langeweile auf, dafür sorgten Hüpfburg, Luftballontiere und Kinderschminken.

Die vielfältigen Facetten der Rot-Kreuz-Arbeit waren an mehreren Ständen zu sehen. Vor allem die Jugendabteilung legte sich ins Zeug, übernahm das Kinderprogramm und Aktionen zur Notfalldarstellung und informierte über ihre Arbeit.

Unbestrittener Höhepunkt war aber eine gemeinsame Schauübung von Rotem Kreuz und Feuerwehr. Jochen Reiffert und Andreas Pfaffenbach vom Löschzug I erläuterten dabei detailliert die einzelnen Arbeitsschritte der Helfer.

Der Ortsverein des Roten Kreuzes ist in Kierspe fest verankert – das beweist die, gemessen an der Einwohnerzahl, große Zahl an Fördermitgliedern. Den Helfern vor Ort aber mangelt es an Nachwuchs. Fares Bäcker und Jochen Reiffert warben deshalb um Mitarbeit bei diesem Dienst an der Allgemeinheit.

Birgitta Negel-Täuber

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