Selbstgemachtes statt Kommerz beim Adventsmarkt in Seniorenresidenz

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Verschiedene Konfitüren und andere Spezialitäten sowie eine große Auswahl an Schmuck boten Michaela Nevis und Birgit Hoffmann-Ruba an ihrem Stand an.

Kierspe - Klein aber fein! So lautete die Devise beim Advents- und Weihnachtsmarkt am Samstagnachmittag, zu dem Leitung, Mitarbeiter und Bewohner der Seniorenresidenz am Haunerbusch eingeladen hatten. Der Markt fand damit schon zum sechsten Mal in Folge statt.

Die Verantwortlichen um Michaela Nevis als Leiterin des Betreuungsdienstes freuten sich sichtlich darüber, dass etliche Gäste – und die waren durchaus nicht nur den Familien ihrer in der Seniorenresidenz betreuten Angehörigen zuzuordnen – trotz der trüben Witterung am Dezembernachmittag den Weg zum Adventsmarkt in der Seniorenresidenz gefunden hatten. Besondere Freude herrschte dabei über den Besuch einer Abordnung des Bläserchores, der seine Zuhörer mit altbekannten Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit erfreute.

Auf dem Adventsmarkt als solchem bestand zum einen die Möglichkeit, das eine oder andere kleine Geschenk für den Weihnachtstisch zu besorgen beziehungsweise mancherlei Anregungen für den adventlichen Zimmerschmuck mitzunehmen. Zum anderen – und mindestens ebenso wichtig – ging es allerdings auch um ein wenig Abwechslung im Lebensalltag der Residenzbewohner.

Aus kleinen Anfängen heraus, so war zu erfahren, sei der Advents- und Weihnachtsmarkt zu einem festen und nicht mehr weg zu denkenden Bestandteil im Jahreskalender der Seniorenresidenz geworden. Sicher, die Zahl der Stände bewegte sich diesmal zwar im recht überschaubaren Rahmen, aber das Ganze stand wiederum unter dem von Anfang an ausgegebenen Motto „Freude am Mitmachen geht vor Kommerz“, wie es dazu hieß.

Denn wie stets entstammte ein großer Teil der Exponate dem kreativen Schaffen im eigenen Hause. Zudem galt die Tatsache, dass die „kommerziellen“ Marktbetreiber ausnahmslos aus der näheren Umgebung, nämlich aus den beiden Volmestädten kamen und vornehmlich Produkte bodenständigen Ursprungs und aus eigener Herstellung zum Kauf anboten, als weiteres Pluspunkt.

Leckere Konfitüre in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Kräuterliköre, Christstollen und Griebenschmalz – lauter leckere und mehr oder weniger gesunde Dinge eben – gab´s für kleines Geld zum Beispiel auf dem Stand der Residenzleitung bei Michaela Nevis und Birgit Hoffmann-Ruba. Der Hinweis darauf, dass – wie bei der Herstellung der verschiedenen Sorten an Konfitüre – vornehmlich auf die Verarbeitung heimischer Produkte geachtet wurde, sorgte zusätzlich für entsprechenden Kaufanreiz. Kreative Ideen bei der Gestaltung von dekorativem Schmuck und stilvollen Karten für unterschiedliche Anlässe setzten unter anderem Marion Rohde aus Lüdenscheid und Alma Kemper aus Kierspe in die Tat um.

Im Anschluss an den Rundgang nutzten Gäste, Bewohner und Mitarbeitende der Residenz die Möglichkeit, beim Genuss von leckerem Kuchen und Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen und so den Nachmittag allmählich ausklingen zu lassen.

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