Sechs Beförderungen beim Löschzug 1

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Mike Budde und Georg Würth (l.) beförderten (v.r.) Bastian Wieder, Timo Meier, Dirk Berkey, Vanessa Tonn und Jan Brück. Auch Löschzugleiter Andreas Pfaffenbach (3.v.l.) gratulierte.

Kierspe - Die Zahlen können sich sehen lassen: 10 614 Stunden haben die rund 40 Wehrleute des Löschzugs 1 im vergangenen Jahr geleistet.

Das entspricht statistisch gesehen pro Mitglied eineinhalb Arbeitsmonaten im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr. „Vor allem in der Ausbildung hat die Stundenzahl zugenommen“, sagte Löschzugführer Andreas Pfaffenbach beim Jahresabschlussdienst am Samstag im Gerätehaus Wehestraße erfreut.

Mit 5916 Stunden machte die Ausbildung (Dienst, Zwischendienst, Ausbildung bei Kinder- und Jugendfeuerwehr, Lehrgänge) den größten Teil aus. Die Sonderdienste (Besprechungen, Veranstaltungen) schlugen mit 1246 Stunden zu Buche, für die Fahrzeugpflege waren 491 Stunden nötig. 161 Stunden waren die Wehrleute in Sachen Brandschutzerziehung unterwegs. Die Planung für den Neubau des Gerätehauses hat 778 Stunden verschlungen.

Zweitgrößter Posten in der Stundenübersicht waren die 2022 Einsatzstunden (24 Prozent mehr als 2014), die die 1311 Einsatzkräfte im vergangenen Jahr leisteten. „Das entspricht einem Plus von 32 Prozent zu 2014“, rechnete Andreas Pfaffenbach vor, „und es bedeutet, dass wir meist ausreichend Kräfte bei Alarmierung hatten.“

Insgesamt wurde der Löschzug 1 im vergangenen Jahr zu 84 Einsätzen gerufen, davon 36 Hilfeleistungen und 48 Brandeinsätze. Bei letzteren waren die Einsätze durch Brandmeldeanlagen „mal wieder das Hauptgeschäft“, so der Löschzugführer. 24 Alarmierungen durch BMA, davon 23 Fehlalarme, finden sich in der Statistik.

Allerdings rückten die Wehrleute auch einmal zu einem Großbrand (Bauernhofbrand in Dörscheln) aus. 16 Klein- und zwei Mittelbrände, vier Einsätze mit der Wärmebildkamera und zwei weitere Fehlalarme zählte Pfaffenbach auf.

Bei den Hilfeleistungen wurde die Feuerwehr zu zehn Verkehrsunfällen (eingeklemmte Person / auslaufende Betriebsstoffe) und neun Unwettereinsätzen (Sturm- und Wasserschaden) gerufen. Zweimal musste der Rettungshubschrauber landen, je vier Einsätze gab es mit Meldung Person in Notlage beziehungsweise Ölunfall.

Dazu kamen Hilfeleistungen im Bereich Gasaustritt, Gewässerverunreinigung, Tier in Notlage und sonstige. Dass die Wehrleute ihren freiwilligen Dienst ernst nehmen, zeigte die Dienstbeteiligung, die bei 84 Prozent und damit um 6 Prozent höher als 2014 lag.

Tankgutscheine als Dankeschön

Keinen Dienst versäumten Dirk Berkey, Michael Brück, Julia Kaufmann, André Kattwinkel, Dominik Kircheis, Martin Kleinfeld, Ralf Pennekamp, André Schaller, Klaus Schulenburg, Dennis Ulrich, Bastian Wieder, Georg Würth und Markus Zydek. Jeweils einmal fehlten Christian Bergau, Mike Budde, Celine Kaufmann, Karsten Schulte, Margit Schulenburg, Rebecca Skorupa, Torben Standhaft, Martin Tonn, Vanessa Tonn, Michael Wern und Andreas Pfaffenbach. Für sie alle gab es als Dankeschön Tankgutscheine.

Anlass zur Freude gab es auch bei den Beförderungen. Wehrleiter Georg Würth und sein Stellvertreter Mike Budde beförderten Vanessa Tonn zur Oberfeuerwehrfrau, Dirk Berkey, Timo Meier und (in Abwesenheit) Alexander Spelsberg zum Oberfeuerwehrmann. Jan Brück ist jetzt Unterbrandmeister, Bastian Wieder wurde zum Oberbrandmeister befördert.

Auf Ernennungen zum Kommando verzichtete die Wehrleitung in diesem Jahr. „Wir müssen erstmal schauen, wie die Löschzugführung demnächst aussehen soll“, sagte Georg Würth mit Blick auf die Zusammenlegung der Löschzüge 1 und 2. Auch sollten sich die Wehrleute keine großen Hoffnungen machen, dass der Baubeginn des neuen Gerätehauses bald anstehe. „Frühestens im dritten Quartal“ ginge es los, so Würth, der mit seinen Kollegen ein Raumbuch geschrieben und mit der Stadtverwaltung besprochen hat.

Vorerst bleibt der Löschzug 1 noch an der Wehestraße und darf sich über das Hausmeisterpaar freuen. Löschzugführer Andreas Pfaffenbach dankte stellvertretend Resi Schulenburg mit einem Blumenstrauß für ihre Arbeit.

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