Viel Arbeit für Kiersper Imker

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Imker Karl-Heinz Bröker fängt mit einem speziellen Kescher sein neues Bienenvolk ein, das sich nach dem Verlassen des Stockes zuvor an einem Ast gesammelt hatte.

Kierspe - Die Bienenfreunde des Imkervereins Kierspe-Meinerzhagen haben in diesen Tagen wieder viel zu tun. Denn ihre Bienenvölker geraten in den Stöcken an die Kapazitätsgrenze, so dass der so genannte Schwarmtrieb einsetzt.

Dabei verlässt die „alte“ Königin mit einem Teil des Volkes den Stock, um Platz für die neu heranwachsende Königin zu machen. Dieses natürliche Bestreben der Honigbienen dient dazu ihren Staat durch Teilung zu vermehren.

Suche nach neuem Nistplatz

Auf der Suche nach einem neuen Nistplatz bleibt die Königin mit ihrem Volk häufig in der Nähe des Muttervolkes. Um sich zu orientieren, sammeln sich die Bienen zunächst meist in einer großen Schwarmtraube in der Nähe des Stockes auf einem Baum.

Schwarmtraube lässt sich auf Ast nieder

Dies passierte jetzt auch bei Imker Karl-Heinz Bröker in seinem Garten in Rönsahl. Die Königin verließ mit einem Teil ihres Volkes den Stock und ließ sich auf einem benachbarten Ast nieder.

Schutzkleidung, Kescher und Schwarmkiste

Bröker legte deshalb seine Schutzkleidung an und sammelte die Bienen mit einem speziellen Kescher ein, um sie zunächst in einer so genannte Schwarmkiste zu verstauen. Anschließend fanden sie Platz in einem neuen Bienenstock von Karl-Heinz Bröker.

Sonderrechte bei der "Verfolgung"

Manchmal müssen die hiesigen Imker ihr neues Volk allerdings deutlich länger verfolgen, ehe sich die Tiere auf einem Ast zur Orientierung sammeln. Dabei erlaubt es das deutsche Bienenrecht dem Imker sogar fremde Grundstücke zu betreten.

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