Schutzimpfung für Lehrer

„Das ging schneller als gedacht“

Corona-Schutzimpfungen
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Schneller als gedacht konnten sich die Grundschullehrer einen Termin abmachen und sich in der Schützenhalle in Lüdenscheid impfen lassen.

„Das ging schneller als gedacht“, freuten sich Stefanie Fischer und ebenso Thomas Block, die Leiter der Verbundschulen Bismarck/Servatius und Pestalozzi/Schanhollen.

Denn beide – wie auch ihre Kolleginnen und Kollegen – haben in der vergangenen Woche die Information vom Märkischen Kreis bekommen, dass sie sich impfen lassen können. „Da war das Anmeldetool schon freigeschaltet“, erläutert Block, dass er einfach mal ausprobiert hat. Seinen Termin hatte er gestern Nachmittag, er hätte sogar schon am Wochenende einen Termin haben können. „In dem Kalender war alles grün!“ Stefanie Fischer hat sich gestern Abend impfen lassen.

Sie mussten dazu wie alle anderen Grundschullehrer ins Impfzentrum Schützenhalle in Lüdenscheid. Es sei zwar Privatsache, gleichwohl können die beiden Schulleiter über eine große Bereitschaft ihrer Kolleginnen und Kollegen berichten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der ein oder andere befolgt dann den Tipp, vor der Impfung und danach jeweils zwei Paracetamol (schmerzlindernd, fiebersenkend) einzunehmen, um nach Möglichkeit keine Nebenwirkungen zu bekommen.

Thomas Block freut sich, das er geimpft werden konnte.

Dies ist eine Sorge, die bleibt, weil sie letztlich zum Ausfall in den Schulen führen könnte. „Aber es wird schon gut gehen“, zeigen sich die Grundschulleiter optimistisch. Dagegen wissen die Kollegen von der Gesamtschule noch gar nicht, wann sie an der Reihe sind. „Wir haben noch keine Informationen“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Stefan Müller.

Nicht vor April an der Reihe

Er gehe davon aus, dass die Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen nicht vor April an der Reihe sind. Und nach seinem derzeitigen Kenntnisstand könnte es dann nach wie vor nach der Altersregelung gehen. „Von denen, mit denen ich gesprochen haben, wollen sich alle impfen lassen“, verdeutlicht Müller, dass die Bereitschaft dazu im Gesamtschulkollegium wohl groß ist. „Es ist aber nicht repräsentativ“, fügt Müller hinzu, dass in den vergangenen Monaten nur wenige in sein Büro gekommen sind – aus Abstandsgründen.

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