Menschenkette gegen Rassismus an der Gesamtschule Kierspe

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Die Schüler der Gesamtschule Kierspe bildeten eine Menschenkette gegen Rassismus.

Kierspe - Rund 1500 Schulen sind an dem bundesweiten Netzwerk „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ beteiligt, und dem will sich nun auch die Gesamtschule Kierspe (GSK) anschließen.

Entsprechend fand am Dienstag ein Projekttag statt, bei dem sich die GSK für das Zertifikat „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ bewirbt. Um diesen Titel zu erhalten, müssen mindestens 70 Prozent aller GSK-Schüler und -Lehrer eine Selbstverpflichtung unterzeichnen, die besagt, dass sie sich gegen Diskriminierung, insbesondere gegen Rassismus, einsetzen.

"Bunte Schule"

Höhepunkt des Projekttages war eine Menschenkette, die alle Schüler zur Mittagszeit rund ums Schulgelände bildeten. Mit dieser Menschenkette solle „ein deutliches Signal nach außen“ gesetzt werden, betonte GSK-Leiter Johannes Heintges. „Wir sind bewusst eine bunte Schule. Schüler aus vielen Kulturen kommen hier vorbildlich miteinander zurecht.“

Menschenkette sagt "Nein" zum Rassismus

"Nein" zum Rassismus.

Am Morgen begann der Projekttag mit kleinen Lerngruppen, die sich aktuellen Themen wie Pegida oder Flüchtlingen widmeten. Zudem fanden Aktionen statt, beispielsweise bot eine Klasse ein Buffet mit internationalen Spezialitäten an. Im Anschluss an die Menschenkette bildeteten Oberstufenschüler auf dem Schulhof (kleines Bild) das Wort „No“ („Nein“) zu Rassismus.

Jedes Jahr eine Aktion gegen Rassismus

Initiatoren des Projekttages waren die Schülervertretung (SV) mit Derja Örcün, Emilia Folak und Bayram Akbal sowie die SV-Lehrer Claudia Koch, Markus Börger und Diana Hibst sowie Lehrer Marcus Haack. Künftig wird die SV jährlich ein Projekt oder eine Aktion gegen Diskriminierung betreuen. 

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