Schützenfestvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Armin Jung (Major), Martin Friedrich (Oberleutnant), Stephan Jatzkowski (Leutnant), Florian Pech (Feldwebel) und Christian Teschner (Feldwebel) freuten sich über die Beförderungen.

KIERSPE - Noch genau 21 Tage dauerte es bis zum Schützenfest am 26. August auf dem Hedberg, als der erste Vorsitzende des KSV am Freitagabend rund 80 Mitglieder zur Außerordentlichen Generalversammlung im Hotel „Unter den Linden“ begrüßte. Festvorbereitungen und Beförderungen bestimmten dabei die Tagesordnung.

Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt worden war und die Versammlung die Niederschrift der Generalversammlung vom 19. Februar 2011 genehmigt hatte, gab Geschäftsführerin Heike Kleinfeld ihren Bericht ab: „Auch dieses Schützenfest wird in bewährter Zusammenarbeit mit Zeltverleih Kühling und der Veltins Brauerei durchgeführt. Für das umfangreiche Musikprogramm konnten außerdem zahlreiche Bands verpflichtet werden.“ Beim Sparkassen-Hedberg-Festival am Freitagabend heizen die Bands „Strum Out“, „XL Meier“ und „Nightlife“ die Stimmung an. Am Samstagabend spielen die Schützenkapelle Kreuzberg und die Stadtkapelle Kierspe die Platzkonzerte am Vereinslokal und am „Nordpol“. Beide Kapellen begleiten, neben dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und dem Fanfarenzug Meinerzhagen, auch den Fackelzug musikalisch. Während der Kinderbelustigung bringt die Stadtkapelle in diesem Jahr ein Platzkonzert mit speziell eingeübten Kindermusikstücken zu Gehör. Nach dem Zapfenstreich, der wie gewohnt von Spielmannszug und Schützenkapelle übernommen wird, kommt die Begleitmusik zum Festball erstmalig von der Band „Tanzbar“ aus Olpe. Weiter geht es am Sonntag mit dem Quartett „Let`s dance“ aus Lüdenscheid, das zum Königsball aufspielt. Den Frühschoppen und den Festzug am Montag bestreiten musikalisch auch in diesem Jahr der Spielmannszug und die Stadtkapelle, während zum Seniorentanz am Nachmittag die Kapelle „Zweiklang“ aufspielt. Der Fanfarenzug Meinerzhagen und das Fanfarencorps „Landsknechte Halver“ begleiten zusätzlich den abendlichen Festzug. Den musikalischen Schlusspunkt am „grünen Abend“ setzt traditionell die Band „Sam“.

„Für langjährige Vereinsmitgliedschaft oder besondere Verdienste innerhalb des Vereins werden auf dem Schützenfest auch zahlreiche Ehrungen vorgenommen“, betonte Heike Kleinfeld. Ihr Dank für die tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungen ging an die Seniorenschießgruppe, den Damen- und den Reservezug sowie die zahlreichen Sponsoren, insbesondere die Sparkasse und Volksbank. Ausdrücklich betonte sie auch das große Engagement des Königspaares Jens und Sabine sowie des Prinzenpaares Florian und Mareike.

Für ihre außerordentliche Repräsentation des Vereins während ihrer Regentschaft erhielten sie einen kräftigen Applaus der Versammlung.

„Alles ist für ein reibungsloses Schützenfest eingeleitet“, ließen Kommandoführer Armin Jung und Reservezugführer Mike Reiners anschließend die Versammlung wissen. Obwohl einige Kirmesbetreiber kurzfristig abgesprungen seien, werde es doch Fahrgeschäfte und Buden geben. Schatzmeisterin Corinna Friedrich stehe außerdem weiterhin in Verhandlungen mit Betreibern. Für die Sicherheit rund um das Schützenfest sorgen auch diesmal DRK und Feuerwehr. Ein letztes Treffen der Zugführer wegen des Antretens beim Schützenfest wird es am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr in der Bismarckschule geben.

Zum 112-jährigen Bestehen des KSV hatte Ehrenoberst Wolf Heinz ein wenig in den Annalen gestöbert und gab einen kurzen Abriss über die Vereinsgeschichte: „Am 5. August 1899 wurde unser Verein gegründet und bereits 1900 feierten seine Mitglieder auf dem Hedberg. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs wurde der Verein vor 60 Jahren wieder zum Leben erweckt und 1951 fand das erste Nachkriegsschützenfest statt. Seit dieser Zeit gibt es im Programmablauf nur unwesentliche Veränderungen“.

Über ihre Beförderungen ins Kommando freuten sich Prinz Florian Pech und Christian Teschner, die ab sofort den Rang eines Feldwebels innehaben. Zum Leutnant befördert wurden von Kommandoführer Armin Jung Stephan Jatzkowski und Martin Herfurth. Als „Seele der Jungschützen“ bezeichnete der Kommandoführer Martin Friedrich, der ab sofort den Rang eines Oberleutnants bekleidet. Unter dem Applaus der Versammlung wurde Armin Jung selbst nach siebenjähriger Amtszeit als Hauptmann zum Major befördert.

Mit der abschließenden Bekanntgabe der Schützenfesttermine benachbarter Vereine, die noch vor dem eigenen Event „112 Jahre KSV“ besucht werden, endete die Außerordentliche Generalversammlung. - msh

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