Von der Werkstatt bis zur L528

Schrauber hat kein glückliches Händchen: Sein Auto zieht kilometerlange Ölspur

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Kein glückliches Händchen bei der Reparatur seines Wagens hat ein Autofahrer in Kierspe bewiesen: Ausgerechnet an der Selbstschrauberwerkstatt am Haunerbusch begann die Spur, die sein Mercedes Kombi sodann kilometerweit durch Kierspe zog...

Kierspe - Angesichts dier Dimension war es für die Feuerwehr Kierspe sinnlos, in großer Mannstärke auszurücken: Bei der Länge der Ölspur von mehreren Kilometern quer durch den Ort blieb keine andere Wahl, als das Reinigungsfahrzeug einer Fachfirma anzufordern. Die Feuerwehrleute waren dennoch fleißig und sicherten mit Ölbindemittel zahlreiche Gullys im Bereich des Haunerbuschs ab. 

Dort fanden die Wehrleute das "Epizententrum" der Sauerei; so deutlich sichtbar, daß ein kleines Mädchen attestierte: "Schön bunt".

Kilometerlange Ölspur: Großer Aufwand nötig

Die Polizei konnte der Angelegenheit nicht so viel Gutes abgewinnen, denn immerhin ist ein großer Aufwand nötig, um das Malheur zu beseitigen. Immerhin: Der Fahrer des Mercedes Kombi hielt sein Auto auf der L528 in Richtung Halver an der Abzweigung zur K25 an, nachdem er die Sache bemerkt hatte. 

Er kam gerade aus einer Selbstschrauberwerkstatt am Haunerbusch. Offenbar hatte er kein glückliches Händchen bei den Arbeiten an seinem Auto, so daß es zu der Leckage gekommen ist. 

Streng genommen handelte es sich übrigens nicht um eine Öl- sondern eine Benzinspur. Für die Polizei war das eine große Erleichterung: "Das ändert nichts an den nötigen Reinigungsarbeiten. Aber Öl wäre sehr viel gefährlicher gewesen, weil sich ein glatter Schmierfilm bildet", erklärte eine Beamtin an der Einsatzstelle. 

So konnte auf Absperrungen verzichtet werden - was einige Autofahrer mithin nicht daran hinderte, unaufgefordert und unter den Augen der Polizei falsch herum in den Kreisverkehr zu fahren.

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