Schockanruf: Kiersperin wird um Erspartes gebracht

KIERSPE - Eine 62-jährige Kiersperin wurde am Sonntag Opfer eines Schockanrufs. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wurde sie dazu gebracht, einem Unbekannten an der Haustür ihr Erspartes auszuhändigen.

Am Sonntag gegen 10 Uhr erhielt die 62-jährige Geschädigte einen Schockanruf. Ihr wurde täuschend echt vorgespielt, dass ihr Sohn sich mit einer Freundin in einer misslichen Lage befinde und nun dringend Geld für eine Operation benötige.

Ein vermeintlicher Rechtsanwalt übernahm das Gespräch und vereinbarte einen Termin zur Geldübergabe. Noch während des Telefonats erschien ein Bote und klingelte an der Tür der Geschädigten in der Thingslindestraße. Sie gab ihm ihre Ersparnisse. Erst kurze Zeit später bemerkte sie, dass an der gesamten Geschichte etwas nicht stimmte. Auf Rückruf bei ihrem Sohn teilte dieser mit, dass alles in Ordnung sei.

Nun sucht die Polizei Meinerzhagen (Tel.: 91 99 0) Hinweise zu dem Täter, der sich Thingslindestraße aufgehalten haben muss. Der Bote wird wie folgt beschrieben: sehr schmale Figur, etwa  1,70 Meter groß, blasse Hautfarbe und mit einer schwarzen Jacke bekleidet.

Darüber hinaus appelliert die Polizei: Gehen Sie nie auf Forderungen von Anrufern ein. Sollten Sie zu einer Geldübergabe genötigt werden, gehen Sie nicht darauf ein, sondern informieren sie umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 110.

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