Sanierungen in der Stadt Kierspe: Gerätehaus größtes Projekt in 2019

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Der Austausch der Fensteranlagen in der Gesamtschule geht auch in diesem Jahr weiter. Aber auch in den Türmen B und C wird es einen neuen Innenanstrich geben, die Nischen in den Klassenräumen verkleidet und es sind diverse Brandschutzmaßnahmen durchzuführen.

Kierspe - Die Stadt Kierspe setzt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten und mit entsprechenden Förderungen auch in diesem Jahr ihre Sanierungs- und Baumaßnahmen fort.

„Das Gerätehaus ist in diesem Jahr unsere größte Baumaßnahme“, sagt Rainer Schürmann, Leiter des Sachgebiets Bauverwaltung und Planung. Vorausgesetzt, das Wetter spielt einigermaßen mit, soll das neue Domizil der Freiwilligen Feuerwehr im September fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben werden.

Zu den ebenfalls finanziell größeren Maßnahmen gehört die Fortsetzung des Austausches der Fensteranlagen in der Gesamtschule (GSK). Dies geschieht, wie viele andere Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, größtenteils in den Sommerferien. Dazu zählt die Fortsetzung der Fassadengestaltung vom alten Braun zum neuen Rot-Grau, ein neuer Innenanstrich für Turm C sowie die Verkleidung der Nischen (mit den Waschbecken) in den Klassenräumen der Türme B und C sowie der Austausch des letzten Holzpflasterbodens.

Das Material ist da, doch das Wetter verhindert aktuell den Weiterbau des Gerätehauses.

Hinzu kommen verschiedene Brandschutzmaßnahmen wie beispielsweise die Schließung von Schächten, die bei den letzten regelmäßigen Kontrollen aufgefallen sind – und die stets einen großen finanziellen Aufwand erfordern würden, wie Rainer Schürmann und Gebäudemanager Stefan Budde betonen. Einen neuen Bodenbelag gibt es auch in den Verwaltungsbereichen der Bismarck- und der Pestalozzischule. In Letzterer erhalten auch die Wände des Verwaltungsbereichs neue Farbe.

Und an der Servatiusschule soll die alte Holzverkleidung des Giebels gegen Schiefer oder Blech ausgetauscht werden. Weitere Neubaumaßnahmen gibt es für dieses Jahr derzeit nicht. Allerdings steht im Februar das erste Gespräch für die Neuaufstellung des Regionalplans auf dem Programm. Dabei geht es um die Möglichkeiten der Neuausweisung von Baugebieten. 

Dagegen ist die Planung für die Neugestaltung des GSK-Forums – wo der Bereich der ehemaligen kleinen Turnhalle nach wie vor eine Brachfläche ist – schon recht konkret, da dies für den Förderantrag notwendig war.

Ebenso war das GSK-Forum schon mehrfach Thema in den Gremien des Stadtrats. Doch ob die Stadt in diesem Jahr bereits Gelder vom Land erhalten wird, ist noch offen – falls ja, wird es möglicherweise doch noch ein weiteres Bauprojekt in Kierspe geben. Letztlich, so fügt Gebäudemanager Budde hinzu, gebe es noch verschiedene kleinere Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an den städtischen Gebäuden wie Reparaturen von Fenstern, Sonnenschutz, Fußbodenbeläge und mehr. Schließlich steht für dieses Jahr eine Reparatur des Rathausdaches an, wo auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern neue Bahnen aufgebracht werden sollen.

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