In der Gesamtschule wurde sehr viel umgesetzt

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Machten sich ein Bild von der Sanierung in der Gesamtschule: Stefan Budde, Stefan Müller, Udo Rackow, Rainer Schürmann, Olaf Stelse, Tim Voßen und Johannes Heintges (von links).

Kierspe - „Es ist Zeit, einmal innezuhalten und zu sagen, was alles geleistet worden ist“, begrüßte Johannes Heintges, Leiter der Gesamtschule Kierspe (GSK), zusammen mit seinem Stellvertreter Stefan Müller den Beigeordneten und Kämmerer Olaf Stelse und Rainer Schürmann, Sachgebietsleiter Bauverwaltung und Planung.

Auf der einen Seite gebe es jene Situationen, bei denen man beim Schulträger, der Stadt Kierspe, einen Sanierungsbedarf anmahne. Das galt insbesondere für die alte Mensa, die lange Zeit nicht genutzt werden konnte.

Mittlerweile sind aber der Fußboden und die Heizkörper einschließlich eines nun separaten Kreislaufs erneuert, sodass der Raum, der aus pädagogischer Sicht sehr wichtig sei, wieder genutzt werden kann. Es fehlt nur noch die Küche, aber für die sorgt der Förderverein – sie soll in Kürze kommen.

Die Küche in der alten Mensa – dafür sorgt der Förderverein – fehlt zwar noch, gleichwohl können die Räume wieder genutzt werden.

Doch jetzt sei es an der Zeit, führte Johannes Heintges aus, die Sichtweise einmal zu ändern und auch Danke zu sagen. Darin einbezogen waren natürlich auch Gebäudemanager Stefan Budde und sein Mitarbeiter Udo Rackow, welche Stelse, Schürmann, Heintges und Müller auf einem kleinen Rungang durch die Gesamtschule begleiteten.

Dokumentiert und festgehalten wurde dies auch von Tim Voßen, der Lehrer zeichnet für die Internetpräsenz der GSK verantwortlich. Dort wird jeder in Kürze nachlesen können, dass „sehr viel umgesetzt worden ist“ in der GSK.

1500 Schüler und Lehrer gleichzeitig im Netz

Insbesondere, was die Digitalisierung in der Schule angeht, habe man auch in diesem Jahr wieder viel erreicht: Neue Leitungen sind verlegt worden, 75 weitere Zugangspunkte (Accesspoints) installiert, 40 bestehende umgesetzt, sodass die 1500 Schüler und Lehrer gleichzeitig ins Internet gehen könnten.

Fleißarbeit des Gebäudemanager-Teams: Alle Stühle und Tische erhielten, als Schutz für den Fußboden, Filzaufkleber.

„Wir sind vorne mit dabei, was das digitale Lernen angeht“, zeigte sich Heintges durchaus stolz auf die moderne Ausstattung der Schule. Dazu zählen auch die interaktiven Beamer – mittlerweile verfügt man über die dritte Generation, die deutlich günstiger sind als noch vor Jahren.

Und deutlich schneller, was beispielsweise den Zugriff vom Tablet aus angeht. Früher war eine Software notwendig, die erst auf einem Rechner gestartet werden musste, heutzutage geht es ohne Programm, dafür mit einem sogenannten Dongel, durch den das Netzwerk aufgebaut wird.

Stadtkämmerer zeigt sich erleichtert

Aus dieser Sicht zeigte sich der Stadtkämmerer ein wenig erleichtert, dass in der GSK nicht sogenannte Whiteboards (digitale Tafeln) angeschafft wurden. Denn diese seien nicht nur anfälliger, was Störungen angeht, sondern auch um ein Vielfaches teurer als die Beamer.

Gleichwohl waren in diesem Jahr rund 1,1 Millionen Euro – im vergangenen Jahr waren es sogar 2,5 Millionen Euro aufgrund der neuen Lüftungsanlage – für die Sanierung der Gesamtschule ausgegeben worden. Wobei auf die zur Verfügung stehenden Fördermittel zurückgegriffen wurde und wird.

Der Unterschied zwischen Neu und Alt ist bei den Böden in den beiden Kunsträumen deutlich zu sehen.

Neue Decken und Beleuchtungsanlagen (LED) in Musikräumen, Fußböden und Heizungen in den Klassenräumen des C-Turms und in der alten Mensa, helle Anstriche in vielen Innenbereichen und teilweise auch außen sowie die Sanierung der Fußböden in einem Kunst- und in drei Technikräumen.

Auf den Fluren und im Bereich vor dem Pädagogischen Zentrum ist der alte Noppenboden gegen eine Verlaufsbeschichtung ausgetauscht worden. Neue Teppichböden gab es nicht nur in der Stadtbücherei, sondern auch in den Beratungsräumen.

Neue Regale statt Pressspanplatten

Decken aus einem Material, das leicht beschädigt werden kann, wurde gegen eins aus Metall ausgetauscht; vielfach hat LED-Beleuchtung Einzug gehalten und selbst die kleinen Nischen in den Klassenräumen, die mehr schlecht als recht mit Pressspanplatten versehen worden waren, haben Regale erhalten – sodass man im gegebenen Fall an die Leitung dahinter in der Wand kommt.

Die Pressspanplatten als Nischenverkleidung sind verschwunden, dafür gibt es nun Regale, die natürlich willkommen sind.

Dabei stellte der Schulleiter besonders die Dimensionen heraus, mit denen bei der Erneuerung in der Gesamtschule vorgegangen wird. Als am letzten Schultag die Schüler in die Sommerferien gingen, hätten die Bauarbeiten schon gestartet. „Das habe ich als Schulleiter auch noch nicht erlebt“, dankte Johannes Heintges auch den Handwerkern, die ihre Betriebsferien für die Sanierungsmaßnahmen in der Schule geopfert hätten.

„Wir haben nun Räume, in denen wir uns wohlfühlen“, unterstrich der Schulleiter. Mittelfristig sei dies ein Gewinn für den Unterricht, ist Heintges überzeugt, dass auch dieser Aspekt bei der Auswahl der Schule eine Rolle spielt.

Olaf Stelse und Rainer Schürmann nahmen den Dank gerne an, wohlwissend, dass die Sanierung und Erneuerung in der Gesamtschule noch nicht abgeschlossen ist. Als ein (recht schwerwiegendes) Beispiel nannte Schürmann die Gussrohre, die in einer Reihe von Pfeilern vom Dach bis in den Keller führen würden und über kurz oder lang ebenfalls erneuert beziehungsweise ausgetauscht werden müssten – was nur mit einem erheblichen finanziellen Aufwand möglich sein wird.

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