Umkleidekabinen im Sportzentrum

Sanierung von Dach, Fassade und Fenstern

Sportzentrum Felderhof - Umkleidekabinen - Stadion
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Das Gebäude mit den Umkleidekabinen im Sportzentrum Felderhof hat bereits eine neue Warmwasser- und Heizungsanlage erhalten. Nun macht es ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen möglich, auch Dach, Fassade und Fenster zu sanieren.

Aufgrund der Förderung durch das sogenannte Kommunalinvestitionsgesetz konnte die Stadt zahlreiche energetische Sanierung durchführen.

Mit Mitteln in Höhe von 1,9 Millionen Euro konnten an den Bürgerhäusern in Kierspe und Rönsahl, im Rathaus, Außensportanlagen sowie Bismarck-, Pestalozzi- und Gesamtschule Wärmedämmungen, Fensteranlagen, Heizungen und mehr saniert beziehungsweise erneuert werden.

Noch stehen aber rund 30 000 Euro aus diesem Topf zur Verfügung, darauf hatte Stadtkämmerer Olaf Stelse bereits in der Sitzung des Hauptausschusses hingewiesen. Diese sollen nun, wie angekündigt, in eine neue Heizungsverteilung des B-Turms der Gesamtschule investiert werden. Rund 40 000 Euro, so eine Schätzung, müssen dafür aufgebracht werden, sodass der städtische Eigenanteil bei rund 10 000 Euro liegen wird. Der Rat stimmte diesem Vorhaben einmütig zu.

Kurzfristig aufgelegtes Programm

Gleiches gilt für den Vorschlag der Verwaltung, das erst vor Kurzem aufgelegte Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020/21“ zu nutzen, um die Umkleidekabinen im Sportzentrum Felderhof zu sanieren. Wie Stelse bereits im Haupausschuss erläutert hatte, gibt es in diesem Jahr eine 100-prozentige und im nächsten eine 90-prozentige Förderung.

Bezuschusst werden Maßnahmen mit einem Mindestbetrag von 25 000 Euro; maximal dürfen Hochbauten 1,5 Millionen Euro und Tiefbau-Maßnahmen 750 000 Euro kosten. Was bedeutet, dass nicht nur Sanierungen, sondern bei deren Unwirtschaftlichkeit auch Neubauten gefördert werden.

Land übernimmt bis 100 Prozent der Kosten

Geplant wird, das Dach, die Fassade und die Fenster der Umkleidekabinen im Sportzentrum zu erneuern. Rund 140 000 Euro würde diese Maßnahme kosten – damit das Land Nordrhein-Westfalen diese Kosten komplett übernimmt, müsse ein entsprechender Antrag bis zum 15. Oktober gestellt werden. Dies bedeute, nicht nur einen Ratsbeschluss zu erwirken, sondern auch eine Kostenermittlung nach den entsprechenden Vorschriften durchführen. Den Ratsbeschluss gab es am Dienstag einstimmig, sodass, wenn die Kostenermittlung vorliegt, der Antrag gestellt werden kann.

Sollte die Stadt mit ihrem Antrag in diesem Jahr nicht erfolgreich sein – das Volumen des Fördertopfs ist begrenzt – , so will man es für das Jahr 2021 erneut versuchen. Dann könnte im neuen Haushalt der Eigenanteil von 10 Prozent eingeplant werden, damit die Umkleidekabinen, die innen bereits saniert wurden, auch äußerlich wieder besser aussehen.

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