Rund 30 Christen beim Abschluss der Gebetswoche

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In das Thema des Tages führte der Vorsitzende der Christlichen Gemeinde Dr. Dankmar Stein ein. - Fotos: Goldbach

Kierspe -  Eine Woche lang trafen sich die evangelischen Christen der verschiedenen Landes- und Freikirchen aus Kierspe zu gemeinsamen Gebetszeiten. Allianzgebetswoche nennen sie diese Woche des Betens und des Stillwerdens vor Gott in Gemeinschaft. Am Sonntag war ihr letztes Treffen, das in der Christlichen Gemeinde an der Kölner Straße stattfand.

Von Gertrud Goldbach

Gut 30 Frauen und Männer aus allen Kiersper Gemeinden trafen sich dort, um gemeinsam zu singen, zu beten aber auch um gemeinsam die Geselligkeit zu pflegen. Dr. Dankmar Stein, Vorsitzender der Christlichen Gemeinde, ging auf das Einleitungsheft zur Allianzgebetswoche ein. „Es ist einfach gestaltet“, sprach er aus, was offensichtlich war. „Einfache, klare Gedanken sind aber erforderlich, um alle Menschen zu erreichen.“ Gestaltet wurde das Heft von zwei Pastören, die den Menschen mit ihren Beiträgen den Blick weiten wollten, aus der Enge der eigenen Gemeinde hinaus, zu den Christen der Welt. Ganz besonders sollte in diesem Jahr der Blick Richtung Afrika gehen. „Der Schlusssatz in diesem Heft ist das ‚Vater unser‘“, endete Stein mit seiner Einführung. „Dieses Gebet wird auch das Thema der Predigt sein, die Pfarrer im Ruhestand Wilfried König halten wird.“

„Warum fällt uns beten so schwer?“, war gleich die erste Frage, die Pfarrer König den anwesenden Frauen und Männern stellte und er kündigte etwas Besonderes als Abschluss der gemeinsamen Woche an. Er zitierte aus dem Buch der Offenbarungen, sprach von Kraft, Heil und Herrlichkeit und bezeichnete die Herrlichkeit als das Zentrum für den letzten Tag in der Allianzgebetswoche. „Was ist herrlich? Ist es das, was wir heute toll finden?“, fragte er die Anwesenden. „In der Bibel kommt das auf Gott den Vater zu. Jesus hat auf ihn besonders aufmerksam gemacht“, so König und er gab Erläuterung der einzelnen „Vater-unser-Passagen“ wieder, die Luther vor 500 Jahren geschrieben hatte.

Der Abschluss des Nachmittages war ein gemeinsames Kaffeetrinken bei selbstgebackenem Kuchen und vielen Gesprächen.

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