Rund 20 000 Teile Kinderkleidung bei Basar der Evangelischen Kirchengemeinde

Der Kinderkleiderbasar der Evangelischen Kirchengemeinde ist bekanntermaßen eine Fundgrube für Schnäppchenjäger. Auch diesmal ließ der Besucheransturm nicht auf sich warten. - Foto: Schüller

KIERSPE - Um Punkt 9 Uhr setzte der Ansturm auf Strampler, Shirts oder Schuhe ein: Bald waren die Warentische, die nicht nur im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule, sondern im gesamten Eingangs- und Mensabereich aufgestellt waren, dicht umringt. Wer seinen Nachwuchs mit neuen Errungenschaften für den heimischen Kleiderschrank überraschen wollte, war beim Kinderkleiderbasar der Evangelischen Kirchengemeinde gut aufgehoben.

„Wir haben etwa 20 000 Teile angenommen“, gab Karin Turck, federführend für die Organisation zuständig, eine Einschätzung. Der Kinderkleiderbasar, den die Gemeinde seit mehr als 20 Jahren organisiert, ist bekanntermaßen eine echte Fundgrube für Schnäppchen. Dank seiner besonderen Größe ist auch die Auswahl entsprechend vielfältig. Rund 80 ehrenamtliche Helfer seien im Einsatz, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, informierte Turck.

Das Helferteam setze sich nicht nur aus Gemeindemitgliedern zusammen, auch viele andere Kiersper engagierten sich auf diesem Weg für die gute Sache.

Wer nach intensivem Suchen, Vergleichen und Auswählen eine Pause machen wollte, konnte sich frisch zubereitete Waffeln oder belegte Brötchen schmecken lassen. Auch dieses Mal werde der Erlös aus dem Basar einem karitativen Zweck zugeführt, erklärte Turck am Samstag. „Wir wissen derzeit aber noch nicht, welche Organisationen wir unterstützen werden.“ Üblicherweise werde ein Teil des Geldes vor Ort für einen guten Zweck eingesetzt, ein anderer Teil komme einem Hilfsprojekt im Ausland zu Gute. Bis 12 Uhr herrschte reger Andrang an Tischen und Kleiderständern.

Im Anschluss halfen alle beim Aufräumen, die nicht verkauften Waren wurden von ihren Besitzern abgeholt und die Abrechnung erfolgte. Auch dieses Mal stellte die Firma Winterhoff mehrere Computer für die Warenabrechnung zur Verfügung. - Petra Schüller

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