St. Josef feiert Gemeindefest

Viele Besucher saßen noch bis spät in den Nachmittag im „Pfarrgarten St. Josef“.

KIERSPE ▪ So richtig gemütlich war es vergangenen Sonntag nicht. Es war kalt, die Sonne ließ sich nicht blicken, doch es regnete auch nicht. So lief das Gemeindefest in der katholischen Gemeinde St. Josef etwas schleppend an, was sich aber im Laufe des Tages änderte.

Viele der Besucher waren zum ersten Mal auf dem Gemeindefest. Sie hatten davon gelesen, keine Lust zum Kochen und fanden so den Weg in den Glockenweg. Manfred Kluth war morgens schon um sechs Uhr aufgestanden, um die 128 von ihm bestellten Forellen für das Räuchern vorzubereiten. Das macht er seit Jahren schon, viele Gäste wissen das und freuen sich schon lange vorher auf seine frisch geräucherten Forellen.

Doch bevor das bunte Treiben um den Glockenturm St. Josef richtig begann, feierten die Gemeindemitglieder erst einmal einen Gottesdienst zusammen. Der Singekreis der Gemeinde bereicherte diesen mit ausgewählten Liedern und bot so schon den ersten Höhepunkt des Tages. Nach der Messe verteilten sich die Besucher auf dem Gelände. Die Kinder liefen sofort zur Hüpfburg, dem Kinderschminken oder dem Entenangeln. Auch die Ponys warteten schon auf sie, für eine Runde rund um die Kirche St. Josef. Die Erwachsenen machten es sich auf den Bierzeltgarnituren bequem, hörten der Stadtkapelle zu, die fast zwei Stunden ein kleines Platzkonzert spielte. Einen neuen Aushilfsdirigenten hat Götz Land für seine Stadtkapelle am Sonntag auch gefunden. Es war Ulrich Jatzkowski, der Vorsitzende des Gemeinderates. Er übernahm den Taktstock von Götz Land und gab der Stadtkapelle das Tempo vor. Gegen 15 Uhr übernahm die Nachwuchsbigband der Musikvereinigung Kierspe „High Vol(u)me“ das Unterhaltungsprogramm. „Tequila“, „Birdland“ und andere Standarts des Jazz standen auf ihrem Programmzettel. Lucia Sikora war die Sängerin der Gruppe, die von Dirk Pawelka dirigiert worden ist.

Obwohl für die Kuchentheke reichlich Kuchen gebacken worden ist, zum späteren Nachmittag hin war die Platte leergefegt. Hier und da ein einsames Stück Muffin, mehr war dann nicht mehr zu haben.

Im Marienzimmer gab es Fotos aus dem letzten Gemeindejahr zu sehen. Im Saal des Gemeindeshauses war die Auswahl der Fotos „50 Jahre St. Josef“ um die des Jubiläumsfesttages erweitert worden und zog so manchen Besucher an.

Auch wenn das Gemeindefest anfangs etwas schleppend anlief, zum Ende hin waren doch viele Gäste gekommen und noch um 17 Uhr saßen viele von ihnen draußen im Gemeindegarten bei einem Getränk und einem netten Gespräch mit dem Tischnachbarn.GeG

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