Möwe-Regionalpfarrer fast zehn Jahre in Südwestfalen tätig

Martin Alhaus geht in den Ruhstand

Martin Ahlhaus - Möwe-Regionalpfarrer - Ruhestand
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Auch in seiner Funktion als Möwe-Regionalpfarrer für Südwestfalen war Pfarrer Martin Ahlhaus bei sich bietendem Anlass stets gern zum Predigtdienst in „seiner“ Servatiuskirche in Rönsahl bereit.

Wie die Pressestelle des Amtes für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) mitteilt, wird Pfarrer Martin Ahlhaus aus Rönsahl mit Wirkung vom 31. Januar dieses Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Rönsahl - In dem von Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller und Pfarrerin Annette Muhr-Nehren als Leiterin des Amtes für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung der EkvW unterzeichneten und an die kirchlichen Mitarbeiter gerichteten Schreiben gehen die Unterzeichner in kurzen Worten auf den beruflichen Weg von Martin Ahlhaus ein. Ahlhaus war seit Ende 2011 als Möwe-Regionalpfarrer in der Region Südwestfalen tätig und hat dort fast zehn Jahre lang in den Kirchenkreisen Iserlohn, Lüdenscheid-Plettenberg und Siegen sowie Wittgenstein die ökumenische Arbeit begleitet und maßgebliche Impulse gesetzt, wie es anerkennend heißt.

Zuvor war er 26 Jahre lang nach Abschluss seines Vikariats als Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde in Rönsahl tätig und seit 1989 zusätzlich als nebenamtlicher Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg. Weiter heißt es in diesem Schreiben: „Wir sind dankbar für den Dienst, den Martin Ahlhaus in unserer Kirche getan hat und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg Gottes Segen. Wegen der Pandemie kann leider keine Verabschiedung im großen Rahmen (und wie ursprünglich geplant, in der Servatiuskirche) stattfinden. Wir bitten Sie, Martin Ahlhaus gedanklich und mit Ihrer Fürbitte in den neuen Lebensabschnitt zu begleiten.“

Rönsahl schließt sich an

Den guten Wünschen und dem Dank von offizieller Seite schließt man sich in Rönsahl gerne an, dies nicht zuletzt auch im Rückblick auf die Tätigkeit, die Pfarrer Martin Ahlhaus geleistet hat, der als 19. Pfarrer seit Einführung der Reformation im Jahre 1560 in Rönsahl Verantwortung getragen hat. In einer Zeit, als anfangs manches der Neuordnung bedurfte, war es Martin Ahlhaus zu verdanken, dass die zahlenmäßig kleinste Gemeinde im hiesigen Kirchenkreis schon bald nach Dienstantritt des jungen Seelsorgers über ein vielschichtiges und facettenreiches Gemeindeleben verfügte und sich dieses bis auf den Tag bewahren konnte.

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