Rönsahler Chöre singen unter der Eiche

Auch der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl trug zum Gelingen der Veranstaltung bei.

RÖNSAHL ▪ Es gibt Veranstaltungen mit einer langen Tradition, eben solche, die aus dem Jahreskalender der Dorfgemeinschaft nicht wegzudenken sind. Und dazu zählt mit Sicherheit auch gemeinsame Singen und Musizieren von Rönsahler Chören und Musikgemeinschaften im Schatten der Servatiuskirche und unter dem Blätterdach der Eiche auf dem Kirchhof.

Zusätzlich begünstigt durch das schöne Wetter am Sonntagmorgen hatten sich deshalb erwartungsgemäß auch diesmal wieder erfreulich viele Zuhörer nach Beendigung der Gottesdienste auf dem Kirchplatz eingefunden, um den Darbietungen der verschiedenen Chöre zu lauschen und zwischendurch auch gemeinsam in den in vielfacher Weise zum Ausdruck gebrachten musikalischen Dank für so viel Freude und mannigfaches Erleben wie das eben speziell zu dieser Jahreszeit möglich ist, einzustimmen.

So bildeten mehr als hundert Zuhörer den rechten Rahmen für die zahlenmäßig in etwa gleich starke Gruppe der Sängerinnen, Sänger und Musiker aus den Reihen des MGV Rönsahl und evangelischem Kirchenchor, beide unter Leitung von Sofia Wawerla, dem Eltern-Kinder- Orchester unter dem Taktstock von Emil Franz, und nicht zuletzt dem Bläserkreis Rönsahl unter Leitung von Martin Graf.

Wie sich schon bald zeigen sollte, hatte die evangelische Kirchengemeinde als Koordinator des Ganzen auch diesmal wieder alles gut organisiert. So fehlte es ebenso wenig an erfrischenden Getränken, die zwischendurch gereicht wurden, wie an der lockeren Art der Ansage, mit denen Holger Scheel die einzelnen zu Gehör gebrachten musikalischen Sequenzen ankündigte.

Nach dem munteren Auftakt durch den Bläserkreis (Intrade und Allemande) überraschte der evangelische Kirchenchor einmal mehr durch stimmlichen Wohlklang und Harmonie sowie vor allem die Vielfalt des eingeübten Liedguts. Das nämlich bestand bei weitem nicht nur aus geistlichen Liedern (Danke für dein Wort – mit Text von Johannes Jourdan und Musik von Klaus Heinzmann), sondern umfasste vielmehr auch das deutsche Volkslied (Wohlauf, die Luft geht frisch und rein) sowie unter anderem das bekannte „Glory Halleluja“. Prasselnder und von Herzen kommender Applaus waren ebenso angebracht wie dann auch nach den schwungvoll und mit sichtlicher Freude am Metier zu Gehör gebrachten musikalischen Beiträgen des Eltern-Kinder-Orchesters (Georgia on my mind) und erst recht beim spritzigen „Teqila“, der „Swinging safari“ oder dem nach wie vor gern gesungenen und gehörten Oldie „Forever Abba“.

Zweifellos zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte einmal mehr der Auftritt des MGV Rönsahl. Die Sänger boten mit dem „Lied vom Rheinwein“, dem anschließend überreichten Strauß „Gelber Rosen“ (im Satz von Willy Brune), sowie schließlich der umgesetzten Aufforderung „Spiel mir eine alte Melodie“ und dem abschließenden „In der Fremde“ einen bunt gemixten Liederpotpourri, der beim Publikum ebenso abkam wie der abschließend vom Posaunenchor in erfrischender Weise zelebrierte „Geburtstagsmarsch“ aus Leipzig. Zuvor und zur Abrundung des Morgens hatte die Truppe von Martin Graf zum gemeinsamen Mitsingen des bekannten Volkslieds „ Wer recht in Freuden wandern will“ eingeladen, was dann auch gern angenommen wurde. ▪ cr

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare