Rönsahl: Neue Jugendzentrumsleitung

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Stefanie Naumann (rechts) übernimmt die Leitung des Jugendzentrums Rönsahl und wurde jetzt offiziell begrüßt. ▪

RÖNSAHL ▪ Die wichtige Arbeit in der Jugendeinrichtung des Grenzdorfes kann auch in Zukunft fortgesetzt werden. Nachdem Kerstin Busse als Jugendzentrumsleiterin vor einigen Wochen aufgehört hat, gelang des dem Jugendamt des Märkischen Kreises und der Stadt Kierspe jetzt, eine qualifizierte Nachfolgerin zu finden, die Anfang Oktober ihre Tätigkeit aufnahm.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, an der auch der städtische Beigeordnete Olaf Stelse, Ortsbürgermeister Horst Becker, Bezirksjugendpflegerin Karina Kopaz vom Kreis sowie Petra Werth vom Sozialamt teilnahmen, wurde Stefanie Naumann jetzt offiziell begrüßt: „Wir freuen uns, eine so erfahrene Kraft für die Aufgabe gefunden zu haben. Jetzt hoffen wir natürlich, dass das Angebot weiterhin wie bisher von den Jugendlichen und in Zukunft auch noch mehr von jüngerem Publikum angenommen wird“, erklärte Stelse.

Der Ortsbürgermeister machte nochmals deutlich, wie wichtig die offene Jugendarbeit in Rönsahl sei. Für viele Jugendlichen sei die Einrichtung eine sehr beliebte Anlaufstelle sei, so Becker. Er appellierte aber, dass die bisherige gute Zusammenarbeit des städtischen Angebots mit anderen im Grenzdorf wie dem TSV, dem CVJM und der Landjugend fortgesetzt werden möge.

Derzeit wird das Jugendzentrum sehr stark von Heranwachsenden besucht, die schon als Kinder und Jugendliche gekommen und dann mit der Einrichtung quasi groß geworden sind. Sie haben dieses mit eingerichtet und gestaltet und fühlen sich eng mit dem Haus verbunden. Zwar will Stefanie Naumann auch diese Beziehung pflegen, genauso jedoch versuchen durch gezielte Kinder- und Jungenangebote eine jüngere Klientel zu interessieren. Dabei wünschten die Verantwortlichen von Kreis und Kommune ihr Glück.

Stefanie Naumann ist gebürtige Lüdenscheiderin und in der Nachbarstadt aufgewachsen. Die 27-Jährige hat ihre Erzieherausbildung am Gertrud-Bäumer-Kolleg absolviert, nachdem sie zuvor am Bergstadt-Gymnasium ihr Fachabitur gemacht hatte. Ihr Anerkennungsjahr hat sie in einer Tagesgruppe für verhaltensauffällige Kinder gemacht und dort dann auch zwei Jahre gearbeitet. Der Job in der offenen Jugendarbeit in Rönsahl ist nun also ihre zweite Stelle. Allerdings verfügt sie in dem Bereich über eine langjährige Erfahrung, da sie bereits im Alter von 14 Jahren begonnen hat, in der CVJM-Jugendfreizeitstätte Rathmecke-Dickenberg in Lüdenscheid ehrenamtlich mitzuarbeiten.

Becker und Stelse drückten ihre Hoffnung aus, dass bei der Besetzung der Stelle die Kontinuität weitergeht, was in früheren Zeiten leider nicht immer so war.

Rolf Haase

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