Neue Vorstandsmitglieder im Verein

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Einstimmig bestätigt beziehungsweise neu in ihr Vorstandsamt beim Förderverein „Die Kirche im Dorf lassen“ gewählt wurden (von links) Christel Marcus (2. Vorsitzende), Claudia Nehrenheim (Beisitzerin), Heinz-Georg Ackermeier (Schriftführer), Ingrid Weiland (Kassenführung), Rita Kattwinkel (1. Vorsitzende).

Rönsahl - Das Wirken des nun schon seit 13 Jahren bestehenden Fördervereins „Die Kirche im Dorf lassen“ ist längst unverzichtbar für die florierende Gemeindearbeit. Das wurde abermals deutlich bei der am Dienstagabend im Gemeindehaus stattgefundenen Jahreshauptversammlung, zu der Vorsitzende Rita Kattwinkel aus ihrer Sicht erfreulich viele Mitglieder begrüßen konnte.

Wie es gleich zu Beginn hieß, konnte man – wie schon in den Vorjahren – abermals auf ein überaus erfolgreiches Jahr mit mancherlei Aktivitäten zurückblicken. Wiederum nämlich nutzte der Förderverein seine Möglichkeiten, die praktische Arbeit in verschiedenen gemeindlichen Gruppen durch entsprechende Zuschüsse finanziell abzufedern, wie die Vorsitzende anhand des eingangs erstatteten Tätigkeitsberichts vermeldete.

Gerade in Zeiten des allgemein knappen öffentlichen Geldes und immer spärlicher fließender Mittel, die den Gemeinden für deren Arbeit seitens des Kirchenkreises zur Verfügung gestellt werden können, so hieß es zwischen den Zeilen, sei Eigeninitiative und ein entsprechendes „Wirgefühl“ als Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen mittlerweile geradezu unabdingbar. In dieser Erkenntnis hatten sich bereits im Jahre 2005 engagierte Gemeindemitglieder in Rönsahl zur Gründung eines Fördervereins zusammengefunden, um auf diese Weise die zahlreichen Aktivitäten der zahlenmäßig kleinsten evangelischen Kirchengemeinde im hiesigen Kirchenkreis zu unterstützen. Möglich wurde das durch Entrichtung eines (überschaubaren) regelmäßigen Jahresbeitrags der Vereinsmitglieder, auch im Berichtszeitraum eingegangene diverse Spenden und nicht zuletzt durch Impulse, die in erster Linie von den Mitgliedern des rührigen Vereinsvorstandes angestoßen und getragen wurden.

So bedankte sich der Förderverein im Frühjahr mit der Einladung zu einem Dankeschön-Abend und einem dabei spendierten leckeren Abendessen bei den haupt- und ehrenamtlich tätigen Gemeindegliedern und federte unter anderem den gegenseitigen Besuchsdienst mit der Partnergemeinde Fahrland finanziell ab. Unterstützt und angeschoben wurde die praktische Gemeindearbeit bei unterschiedlichen Anlässen. So kamen sowohl der Kirchenchor als auch der Bläserkreis, wie auch Frauenhilfe, Kindergarten und CVJM, Oase-Team, die Konfirmanden, sowie auch verschiedene andere gemeindliche Gruppierungen in den Genuss von finanziellen Zuschüssen. Besonders gerne, so ergänzte Kassenverwalterin Ingrid Weiland, begleite der Förderverein die Aktivitäten der Jugendgruppen. Möglich wurde das alles unter anderem durch das Mitmachen beim Weihnachtsmarkt und den beim Verkauf von Kalendern, Broschüren und praktischen Jutetaschen sowie durch Bewirtung erwirtschafteten Gewinn. Gern nahm man zur Kenntnis, dass der Förderverein nach wie vor über ein beim Kreiskirchenamt verwaltetes solides finanzielles Polster verfügt.

Rasch abgehandelt waren die anstehenden Wahlen. Ein herzliches „Dankeschön“ der Versammlung ging dabei an den gesamten und bereits von Anfang an tätigen Vorstand für dessen vorbildliche Arbeit, hier insbesondere auch an den bisherigen 2. Vorsitzenden Fritz Voswinkel, der aus Altersgründen nicht mehr für eine weitere Wahlperiode kandidierte sowie an den bisherigen Schriftführer Traugott Zentz, dessen Amtsnachfolger Heinz-Georg Ackermeier wurde. Ebenso einstimmig fiel die Wahl auf Rita Kattwinkel als 1. Vorsitzende und Christel Marcus als deren Stellvertreterin, die Kassenführung liegt weiterhin in den Händen von Ingrid Weiland, das Vorstandsteam wird ergänzt durch Claudia Nehrenheim als Beisitzerin, und Stefan Schick rückt als Kassenprüfer nach.

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