Polizei und Ordnungsamt vor Ort

Verdächtiger Metallgegenstand gefunden: Großeinsatz für Kampfmittelräumdienst

Polizei, Kampfmittelräumer und Bauarbeiter
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Der am Freitagvormittag erfolgte Fund eines ominösen und stark von Korrosion befallenen Metallteils auf einer Straßenbaustelle in Rönsahl rief die Polizei, Mitarbeiter des Bauamtes Kierspe sowie den Kampfmittelräumdienst Hagen auf den Plan. Glücklicherweise handelte es sich um ein ungefährliches Metallteil.

Aufregung am Freitag in Rönsahl: Bei Bauarbeiten wurde ein verdächtiger Metallgegenstand gefunden. Der Verdacht: Weltkriegsmunition.

Rönsahl - Für einige Aufregung sorgte am Freitagvormittag ein etwa ein Kilogramm schwerer spindelförmig zulaufender Metallgegenstand. Den hatten Bauarbeiter kurz zuvor bei Straßenbauarbeiten im Bereich der im Bau befindlichen Zufahrt von der B237 zur Zubringerstraße zum Gewerbegebiet Meienborn ausgemacht.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich bei diesem Metallteil um Munition aus dem Weltkrieg handeln könnte, wurden umgehend die Polizei und das Ordnungsamt verständigt, die dann ihrerseits den zuständigen Kampfmittelräumdienst aus Hagen informierten.

Kierspe-Rönsahl: Verdächtiger Gegenstand - Polizei sperrt ab

Bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes hatte die Polizei den infrage kommenden Baustellenbereich sicherheitshalber weiträumig abgesperrt, um mögliche Gefährdung von Personen auszuschließen.

Glücklicherweise stellte sich nach Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes schnell heraus, dass es sich nicht um gefährliche Weltkriegsmunition handelte sondern stattdessen höchstwahrscheinlich um das Endstück einer so genannten harmlosen Rammkern-Sonde, sodass demensprechend Entwarnung gegeben werden konnte.

In Dortmund ist kürzlich bei Bauarbeiten tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Für die Entschärfung gab es eine große Evakuierung.

Im Frühjahr war auch in einem Waldstück in Schalksmühle Munition gefunden worden, die den Kampfmittelräumdienst auf den Plan rief.

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