Kreis-Wettbewerb: „Lebenswertestes Dorf“

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Zahlreiche Vertreter dem am Wettbewerb beteiligt gewesenen Ortschaften waren zur Preisverleihung in die Historische Brennerei Rönsahl gekommen. - Fotos: Crummenerl

Rönsahl - Zur offiziellen Verleihung der Siegerurkunden an die Gewinner des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ hatte der Märkische Kreis für Montagabend in die Historische Brennerei eingeladen. Der Ort Rönsahl wurde damit Kreissieger des diesjährigen Wettbewerbs und ist damit einziger Vertreter des Kreises beim Landeswettbewerb.

Von Rainer Crummenerl

Den Reigen der offiziellen Reden eröffnete Landrat Thomas Gemke, der sich darüber freute, Vertreter der beteiligten 14 Dörfer begrüßen zu können. In diesem Zusammenhang dankte Gemke allen Beteiligten fürs Mitmachen beim Wettbewerb und hob hervor, dass sich letztendlich alle Teilnehmer als Sieger fühlen dürften. Wolle der Wettbewerb doch dazu motivieren, Eigeninitiative an den Tag zu legen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ein liebens- und lebenswertes Wohnumfeld zu pflegen und zu fördern.

Einziger Ort aus dem Südkreis

Dem schloss sich auch Bürgermeister Frank Emde an, nicht ohne ein dickes Lob für den Kiersper Ortsteil Rönsahl anzubringen. „Weil Rönsahl alle Möglichkeiten engagiert und zielstrebig nutzt, befinden Sie sich hier im lebenswertesten Dorf des gesamten Märkischen Kreises, das deshalb auch zurecht erneut zum Golddorf erkoren worden ist.“ Emde erwähnte in diesem Zusammenhang die Geschichte um die Historische Brennerei und deren Entwicklung zu einem der wichtigsten kulturellen Orte. „Solche Dinge sind Ausdruck von Wir-Gefühl, sind dazu angetan, die Landflucht abzumildern, zeigen Langzeitwirkung und werden mit zusätzlicher Lebensqualität belohnt“, sagte Emde.

Für die Bewertungskommission beim Kreiswettbewerb berichtete deren Leiter Rolf Klostermann über die einzelnen Kriterien bei der Bereisung.

Über die Erkenntnisse, die die Bewertungskommission auf ihrer Bereisungstour durch die am Wettbewerb beteiligten Orte sammeln konnte, berichtete deren Leiter Rolf Klostermann anschließend im Detail und verdeutlichte dabei in anschaulicher Weise die allerorts mit der Teilnahme verbundenen positiven Impulse für die jeweilige Gemeinschaft.

Für den anschließend durch den Landrat erfolgte Preisvergabe waren die teilnehmenden Orte zuvor in drei Gruppen gestaffelt nach Einwohnerzahlen, eingeteilt worden. In der Kategorie mit mehr als 1000 Einwohnern waren fünf Ortsteile beteiligt. Nämlich Dröschede, Drüpplinghausen, Halingen und Hüingsen – als einziger Ort aus dem Südkreis nahm Rönsahl teil. Dabei belegte Rönsahl den ersten Platz und wurde damit gleichzeitig Kreissieger des diesjährigen Wettbewerbs. Damit ist das Kiersper Dorf der einzige Vertreter des Märkischen Kreises beim kommenden Landeswettbewerb. Zusätzlich zum Preisgeld wurde dem Golddorf der Sonderpreis der Mark E in Höhe von 500 Euro für die energetischen Optimierung und Sanierung der ehemaligen Kornbrennerei zuerkannt.

Im Abschluss an den offiziellen Teil, bei dem Landfrauen und Brennereiverein fürs leibliche Wohl der Gäste sorgten und der von verschiedenen musikalischen Beiträgen des Orchesters Franz umrahmt wurde, zeigten sich die Golddörfler auch weiterhin als gute Gastgeber. Das „Duo Denkmalschutz“ und Ortsbürgermeister Holger Scheel sorgten mit ihren Beiträgen für den Ausklang.

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