Rönsahl bereitet sich für Dorfwettbewerb auf Landesebene vor

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Der Aktionskreis Dorfwettbewerb traf sich zur Besprechung im Brauzimmer der Historischen Brennerei.

Rönsahl - Eine Silbermedaille war damals verdienter Lohn für die Dorfgemeinschaft Rönsahl, die als Märkisches Golddorf und zugleich einziger qualifizierter Vertreter des Kreises am letztmals vor drei Jahren stattgefundenen Wettbewerb auf Landesebene teilgenommen hatte.

Die gleiche Situation stellt sich auch jetzt wieder, nachdem das Dorf Rönsahl beim diesjährigen Wettbewerb auf Kreisebene seinen nun schon zum sechsten Mal errungenen Titel als Märkisches Golddorf verteidigen konnte und damit für die zahlreichen Bemühungen um Erhalt und Verbesserung dörflicher Strukturen belohnt worden war.

Jetzt hatte Karl-Friedrich Marcus, der als Nachfolger des fast drei Jahrzehnte lang als Ideen- und Taktgeber in Sachen Wettbewerbsteilnahme erfolgreich gewesenen früheren Ortsbürgermeisters Horst Becker für frischen Schwung sorgt, zur Besprechung eingeladen. Beim trotz der Urlaubszeit gut besuchten Treffen der Mitglieder des Aktionskreises Dorfwettbewerb im Brauzimmer der Historischen Brennerei ging es zunächst um den Rückblick auf die für die Dorfgemeinschaft überaus erfreulich verlaufene Präsentation im Rahmen des stattgefundenen Wettbewerbs. Zudem standen die entsprechende Manöverkritik sowie ein Ausblick auf den im kommenden Jahr angesagten Landeswettbewerb auf dem Plan.

Auch da nämlich, das war schon jetzt Konsens, will die Dorfgemeinschaft Rönsahl „den Hut in den Ring werfen“ – wohl wissend, dass ein erfolgreiches Abschneiden auf Landesebene ungleich schwieriger sein wird als auf Kreisebene. Doch abermals gilt das Motto „Dabei sein ist alles“. Denn dass Rönsahl durch jedwede Aktivitäten im und fürs Dorf nur gewinnen kann und dass deshalb alles, was die dörfliche Infrastruktur nach vorne bringt, positiv zu bewerten ist, war bei dem Treffen unbestritten.

Über die Tagesaktualität hinaus – auch darin waren sich die Teilnehmer der Diskussionsrunde einig – soll künftig einmal jährlich ein „runder Tisch“ stattfinden, bei dem alle Interessierten, so die Vereinsvertreter, Geschäftsleute, Politiker und Jugendlichen, zu Wort kommen und die fürs Dorf wichtigen Dinge diskutieren können. Außerdem will man ein vom Märkischen Kreis angebotenes Beratungsgespräch mit weiteren Tipps zur dörflichen Zukunftsgestaltung gerne annehmen.

Als nächster Termin steht indes Dienstag, 17. Oktober, an. Dann nämlich findet um 19 Uhr die vom Märkischen Kreis im Beisein von Landrat Thomas Gemke angesagte feierliche Überreichung der Urkunden nebst Preisübergabe an die Gewinner in den einzelnen Kategorien beim Kreiswettbewerb der Dörfer statt. Das geschieht im Rahmen einer im Obergeschoss der Brennerei stattfindenden und vom Brennereiverein organisierten und musikalisch umrahmten Feierstunde. Zu dieser sind nicht nur die Delegationen aus den Ortschaften, die am Wettbewerb teilgenommenen haben, eingeladen, sondern alle Interessierten bei Entrichtung eines kleinen Beitrags für Speisen und Getränke.

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