Riesenauswahl und gute Qualität zu kleinen Preisen

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Genauestens begutachteten die Kunden Legosteine und Playmobil beim Kinderkleider- und Spielzeugbasar in der Gesamtschule.

KIERSPE ▪ Erwartungsvoll drängten sich Kinder, Eltern und Großeltern am Samstagmorgen vor den noch verschlossenen Türen des Pädagogischen Zentrums der Gesamtschule. Auch in diesem Herbst zog der Kinderkleider- und Spielzeugbasar der evangelischen Kirchengemeinde wieder viele Kauflustige aus Kierspe und Umgebung an.

Katharina Janzen aus Halver wusste genau, was sie wollte: „Kinderkleider und Bettwäsche brauche ich dieses Mal“, erklärte die junge Frau, während sie die auf den Tischen liegenden Kleiderstapel durchsuchte. Über das große Angebot von Sachen freute sich Christiane Schiffer aus Kierspe, die bereits allerlei Kleidung und Spielzeug für ihr Enkelkind unter dem Arm trug. Auch aus Meinerzhagen, Marienheide, Waldbröl und Werdohl waren Kauflustige gekommen, die sich auf den Basaren in der Region bestens auskannten. Vereinzelt wurden überteuerte Preise beklagt, aber Fülle und Qualität der angebotenen Waren in Kierspe sowie deren übersichtliche Anordnung fanden allenthalben lobende Erwähnung.

Dafür zeichneten die mehr als 50 Helferinnen um Karin Turck verantwortlich. „550 Kennnummern à 32 Teile haben wir in diesem Herbst ausgegeben. Damit kommen wir auf über 17 000 Artikel“, berichtete Turck. Sorgfältig nach Kleidergrößen und Spielzeugarten sortiert, lagen die Waren auf Tischreihen oder hingen an Kleiderständern im PZ und im Mensabereich.

Die meisten Kunden suchten zielgerichtet nach bestimmten Stücken, aber immer wieder ließen sie sich auch zu Schnäppchen verführen, die nicht auf ihrer Einkaufsliste standen. Ganz verliebt streichelte die fünfjährige Lisa ihre eben erstandene schwarz-weiße Plüschkatze. Mit ihr saß sie zufrieden auf den Stufen zur Mensa und überließ die übrigen Einkäufe ihrer Mama. Neben Schuhen, Winterkleidung und Babyausstattung, standen auch Rutschfahrzeuge, Bücher, Puzzles, Legosteine und Playmobil hoch im Kurs.

Schon nach kurzer Zeit verließen die ersten Kunden mit gut gefüllten Taschen und Körben den Basar. Andere nahmen sich Zeit zum Anprobieren und einer zweiten Durchsicht. Da boten die von der Krabbelgruppe „Hummelnest“ aus Vollme zubereiteten Waffeln, Muffins und Brötchen zwischendurch eine leckere Stärkung. Während sich die Ausstellungsflächen zunehmend leerten, wurden die Schlangen an den zahlreichen Kassen immer länger.

„Rund ein Drittel der Waren werden bei jedem Basar verkauft. Der Rest wird entweder von den Verkäufern wieder abgeholt oder gespendet“, wusste Turck. Dank des kostenlos zur Verfügung gestellten PCs mit dem entsprechenden Programm der Firma Winterhoff war für eine zügige Abrechnung gesorgt.

Vom Verkaufserlös des Basars gehen auch in diesem Herbst wieder zehn Prozent an verschiedene soziale Organisationen. Neben „Youth Alive“ stehen die anderen Empfänger in Kierspe bisher allerdings noch nicht fest. ▪ msh

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