Richtfest: Neuer Wohnraum entsteht

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Der Zimmermann Eckhard Ross trug den Richtspruch vor. ▪

KIERSPE ▪ Der erste große Meilenstein bei der Parkresidenz Börlinghausen ist erreicht: Am Mittwoch wurde dort das Richtfest gefeiert. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen Wolfgang Opitz freute sich, nicht nur Vertreter aus der Politik, den Sparkassengremien, den Architekten Andreas Berg und die Handwerker begrüßen zu können, sondern auch viele Anwohner aus der Nachbarschaft. Sie hatten in den vergangenen Monaten durch die Baumaßnahmen einige Einschränkungen hinnehmen müssen.

„Mit der „Parkresidenz Börlinghausen“ wird ein besonderer städtebaulicher Akzent gesetzt“, hielt Wolfgang Opitz den Anwesenden vor Augen. „Die Stadt errichtet einen zukunftsweisenden Busbahnhof im unteren Teil von Kierspe-Bahnhof, wir schaffen komfortable und attraktive Wohnungen im Herzen dieses Stadtteils. Nun liegt es an der Bevölkerung, den Gewerbetreibenden und Einzelhändlern, die damit verbundenen Chancen zu nutzen.“

Die Parkresidenz Börlinghausen ist ein ungewöhnliches Projekt. 28 barrierefreie Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 66 bis 82 Quadratmetern werden dort errichtet. Ein Sauna und Tiefgaragenstellplätze gehören zu dem Haus, wie auch ein überdachter Innenhof, der als Kommunikationszentrum allen Bewohnern dienen soll.

In einem unmittelbar angrenzenden zweiten Gebäudeteil errichtet die Firma Investhome zehn Eigentumswohnungen in einer Größe von 107 bis 159 Quadratmetern. Reizvoll wird sicher auch der an die Residenz anschließende Park des ehemaligen „Obsthofes“. „Auch ein nachhaltiges Engergiekonzept wurde angelegt, welches etwa die Hälfte der Heizkosten reduzieren lässt, eine Photovoltaik-Anlage erzeugt zudem Strom“, informierte Vorstandsmitglied der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen Roman Kappius den Anwesenden.

Bürgermeister Frank Emde zog ein Zitat von Alfred Biolek heran, um auf das Projekt einzugehen. „Baulärm war früher Krach, heute ist er Wachstumsmusik“, zitierte er mit Blick auf die Nachbarschaft. Durch den demographischen Wandel sei es auch heute noch notwendig, Wohnraum zu schaffen. „Er muss allerdings hochwertig sein“, gab er zu bedenken.

Der letzte Punkt des offiziellen Teils war den Handwerkern vorbehalten. Zimmermann Eckhard Ross gab in einem Dank an den Architekten, den Bauherrn, an alle an diesen Bauwerk Mitwirkenden seiner Freude über die vollendete Arbeit Ausdruck und sprach den Richtspruch zum Schutz des Hauses und deren Bewohner aus. Im Anschluss waren alle Gäste des Richtfestes zu einem Imbiss mit Getränken eingeladen.

Gertrud Goldbach

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